Die große Erholung lässt bei Nike weiterhin auf sich warten, weshalb der Konzern allem Anschein nach vor allem mit Einsparungen beschäftigt ist. Bereits im Sommer ließ der Konzern verlauten, Stellen im Verwaltungsapparat abbauen zu wollen. Wie „CNBC“ erfahren haben will, könnten nun auch Stellenstreichungen bei der Distribution anfallen.
775 Jobs sollen demnach in den US-Bundesstaaten Tennessee und Mississippi wegfallen. Einem Insider zufolge will Nike dort Abläufe zusammenlegen und die Automatisierung vorantreiben. Den eigenen Teams solle es ermöglicht werden, ihre Flexibilität zu erhöhen und sich zu einem effizienteren Betrieb zu wandeln.
Nike auf Schrumpfkurs
Das sind hübsche Worte, die aber so ziemlich alles und nichts bedeuten können. Was weiterhin fehlt, das sind überzeugende Anzeichen dafür, dass die Umsätze alsbald wieder anziehen können. Somit bleibt der Eindruck, dass Nike noch immer die Krise verwaltet und sich letztlich in einem fundamentalen Schrumpfkurs befindet.
Das schreckt die Börsianer weiterhin ab und macht es der Nike-Aktie schwer, ihren Abwärtstrend endlich hinter sich zu lassen. Obschon das Papier sich von einem zwischenzeitlichen Absturz aus dem Dezember wieder erholen konnte, mussten bei einem Schlusskurs von 62,60 US-Dollar am Donnerstag noch Verluste von 18,3 Prozent im Jahresvergleich verzeichnet werden.
Nike Aktie Chart
Sparen ist nicht alles
Dass Nike zunehmend auf die Kosten achtet, das ist angesichts der Entwicklung des Marktumfelds nicht überraschend und auch nachvollziehbar. Das allein wird dem Unternehmen aber nicht zu neuem Wachstum verhelfen. Gefragt sind Lösungen, um schwache Umsätze in China und anderswo endlich wieder anzukurbeln. Diesbezüglich wirkt das Management aber ein wenig ideenlos und schwache Zahlen der Konkurrenz machen den Eindruck nicht besser.
Nike-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nike-Analyse vom 30. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Nike-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nike-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
