Nike Aktie: Q1-Bilanz erscheint am Donnerstag

Symbolbild, KI-generiert

Die Bank of America erwartet weiter sinkende Nike-Erlöse; die Aktie verlor seit Jahresbeginn 40 Prozent.

Auf einen Blick:
  • Bank of America stuft Nike auf Underperform
  • Kursziel auf 30 US-Dollar reduziert
  • Gewinnprognosen um elf und zwölf Prozent gekürzt
  • Nike-Aktie seit Jahresbeginn 40 Prozent schwächer

Der US-Sportartikelhersteller Nike steuert auf richtungsweisende Unternehmenstermine zu. Am Donnerstag legt der Konzern die Bilanz für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 vor. Im Vorfeld der Veröffentlichung nimmt die Skepsis am Kapitalmarkt spürbar zu.

Die Zurückhaltung der Marktbeobachter spiegelt eine breite Vertrauenskrise wider.

Bereits am vergangenen Freitag hatte die Bank of America ihre Einstufung für den Sportartikelriesen gesenkt. Analystin Hutchinson stufte das Papier von Neutral auf Underperform ab und reduzierte das Kursziel auf 30 US-Dollar.

Nach ihrer Einschätzung dürften die Erlöse bis in das Geschäftsjahr 2027 rückläufig bleiben. Zugleich kürzte das Institut die Gewinnprognosen für die kommenden zwei Geschäftsjahre um 11 beziehungsweise 12 Prozent.

Konkurrenzdruck setzt Kernsegmente zu

Verantwortlich für die anhaltende Schwäche sind operative Baustellen im Kerngeschäft. Berichten zufolge verzeichnet der Konzern rückläufige Erlöse bei den prestigeträchtigen Kooperationen der Marke Jordan. Gleichzeitig verliert das Unternehmen Marktanteile an schnell wachsende Herausforderer wie On und Hoka, während auch der deutsche Rivale Adidas Druck ausübt.

Die strukturellen Probleme schlagen sich direkt in der Kursentwicklung an den europäischen Handelsplätzen nieder. Im deutschen Handel verbilligte sich die Aktie zuletzt leicht auf 31,14 Euro. Mit einem Minus von 40 Prozent seit Jahresanfang gehört der Wert zu den schwächsten Titeln im Konsumgütersektor. Das Papier notiert damit nur knapp über seinem 52-Wochen-Tief von 30,80 Euro.

Zahlen für das erste Quartal im Fokus

Die Veröffentlichung am Donnerstag liefert den nächsten Härtetest für das Management. Anleger erhoffen sich vom Zwischenbericht Klarheit über die tatsächliche Dynamik im Sommerquartal sowie belastbare Signale für das Gesamtjahr. Kann das Unternehmen keine Stabilisierung der Verkäufe nachweisen, droht sich die Durststrecke an den Märkten weiter zu verlängern.

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