Nike Aktie: Kursziel trotzt Flaute

Trotz Umsatzrückgang und vorsichtiger Prognose sehen Analysten Potenzial. Saisonale Muster könnten für Kurserholung sorgen.

Auf einen Blick:
  • Umsatzrückgang im vierten Quartal
  • Vorsichtigere Prognose für das laufende Jahr
  • China-Schwäche belastet das Geschäft
  • Charttechnik deutet auf mögliche Erholung

Nike liefert Zahlen, die die Sportartikelbranche insgesamt spiegeln: Kunden weltweit halten das Geld zusammen. Finanzchef Matthew Friend brachte es in der Telefonkonferenz mit Analysten auf den Punkt — trotz eines Schubs durch die Fußball-WM bleibt die Stimmung trüb. Für die kommenden sechs Monate erwartet der Konzern keine Besserung.

Umsatzprognose wird vorsichtiger

Im vierten Geschäftsquartal verzeichnete Nike erneut einen Umsatzrückgang, getrieben von anhaltender Schwäche in China. Für den Zeitraum von März bis Ende November rechnet der Konzern nun mit einem Rückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich — zuvor hatte das Management nur einen niedrigen einstelligen Rückgang in Aussicht gestellt. Jefferies wertete die Quartalszahlen dennoch als besser als befürchtet. An der Börse kam die verschärfte Prognose trotzdem nicht gut an, die Aktie gab vorbörslich nach.

Die Verunsicherung der Verbraucher ist kein neues Thema für Nike. Schon vor drei Monaten hatte der Konzern auf Risiken durch den Iran-Konflikt verwiesen, der über steigende Ölpreise zu unvorhersehbaren Schwankungen im Kaufverhalten führen könne.

Charttechnik zeichnet ein anderes Bild

Während die fundamentalen Daten Druck machen, sehen Markttechniker Nike in einer möglichen Erfolgsspur. Saisonale Muster sprächen für steigende Kurse in den kommenden sechs bis acht Wochen, so die Einschätzung eines Trading-Experten. Das durchschnittliche Analystenkursziel liegt demnach deutlich über dem aktuellen Kursniveau — ein Signal, das die China-Schwäche und die eingetrübte Konsumstimmung zumindest kurzfristig in den Hintergrund rücken könnte.

Die Divergenz ist bemerkenswert: Auf der einen Seite ein Management, das für das laufende Jahr keine Erholung der Verbraucherstimmung erwartet. Auf der anderen Seite Marktteilnehmer, die auf saisonale Stärke und eine Bewertungslücke zum Kursziel setzen. Ob sich die Charttechnik gegen die operative Realität durchsetzt, dürfte sich in den kommenden Wochen zeigen — die nächsten sechs bis acht Wochen gelten als saisonal übliches Zeitfenster für eine Gegenbewegung.

Nike-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nike-Analyse vom 01. Juli liefert die Antwort:

Die neusten Nike-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nike-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 01. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Nike: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)