Die Aktie von Next hat in den vergangenen Tagen Rückenwind durch starke Zahlen aus dem Weihnachtsgeschäft erhalten. Der britische Modehändler berichtete für die entscheidende Festtagssaison von einem soliden Verlauf: In den neun Wochen bis zum 27. Dezember 2025 stiegen die Umsätze zu vollen Preisen um 10,6 Prozent.
Vollpreisgeschäft bleibt überraschend stabil
Auffällig ist vor allem, dass Next die Nachfrage offenbar ohne größere Rabattaktionen bedienen konnte. Die Verkäufe zum regulären Preis legten nicht nur in der Weihnachtsperiode zu, sondern auch auf Jahressicht. Für den Gesamtzeitraum bis Ende Dezember 2025 meldete das Unternehmen bei den Produktverkäufen zum Vollpreis ein Plus von 10,7 Prozent.
In einem Einzelhandelsumfeld, in dem viele Wettbewerber mit aggressiven Preisnachlässen um Kunden werben, wirkt diese Entwicklung wie ein Hinweis auf eine belastbare Marken- und Marktposition. Sie spricht zudem dafür, dass die Kollektionen bei den Kunden weiterhin auf eine robuste Nachfrage treffen.
Jahresendspurt als Gradmesser – Details fehlen noch
Die neun Wochen bis Ende Dezember gelten im Modehandel als wichtigste Phase des Jahres. Ein zweistelliges Wachstum in diesem Zeitraum dürfte das Gesamtjahresergebnis spürbar stützen. Zugleich bleibt die Mitteilung in zentralen Punkten offen: Angaben zu regionalen Unterschieden oder zur Entwicklung einzelner Warengruppen fehlen ebenso wie ein Vergleich zwischen Online- und Filialgeschäft.
Für Anleger wird damit entscheidend sein, ob sich die Dynamik im weiteren Verlauf hält und wie das Management den Ausblick für 2025 einschätzt. Ob das Wachstum nachhaltig ist oder vor allem von einer starken Saison profitiert, muss sich erst noch zeigen.
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