Newmont-Aktie: Reserven-Rückschlag – und jetzt?

Der Goldkonzern Newmont verzeichnete einen Rückgang seiner Mineralreserven, profitiert jedoch von steigenden Goldpreisen und einer Fokussierung auf profitablere Minen. Die Aktie legte deutlich zu.

Auf einen Blick:
  • Goldpreis steigt infolge geopolitischer Spannungen
  • Mineralreserven durch Asset-Verkäufe gesunken
  • Fokus auf profitable Tier-1-Minen erhöht Margen
  • Aktie verzeichnet deutliche Kursgewinne

Die Newmont-Aktie konnte am Montagvormittag deutlich zulegen und damit ihre Aufwärtsbewegung der vorherigen Handelstage fortsetzen. So verzeichnete der Gold-Titel im deutschen Handel ein Plus von 4,0 % auf 114,5 Euro. Auf 1-Monats-Sicht summierte sich der Zugewinn damit auf rund 21 % (Stand: 02.03.2026, 10:00 Uhr, Tradegate).

Beflügelt wurde die Aktie durch den am Montag deutlich gestiegenen Goldpreis infolge des Iran-Kriegs. Die erhebliche Eskalation hat das Bedürfnis der Anleger nach sicheren Häfen erneut gestärkt, wodurch Gold an Attraktivität gewinnt. Je nach weiterer Entwicklung des Krieges könnte der Goldpreis zusätzlich aufwerten und neue Rekorde markieren. Newmont als größter Goldkonzern der Welt würde davon wohl erheblich profitieren.

Newmont-Aktie: niedrigere Mineralreserven wegen Asset-Verkäufe

Derweil hat der US-Konzern eine neue Schätzung bezüglich seiner Mineralreserven veröffentlicht, die auf den ersten Blick wenig Anlass zur Freude gibt. Denn: Newmont hat per Ende 2025 seine zurechenbaren Reserven auf 118,2 Millionen Unzen reduziert. Zum Vergleich: Ende 2024 waren es noch 134,1 Millionen Unzen gewesen.

Verantwortlich für den Rückgang sind die vom Management durchgeführten Asset-Verkäufe nach der milliardenschweren Übernahme des Konkurrenten Newcrest. Newmont hatte von Newcrest etliche Minen und Beteiligungen erhalten, die nicht den Tier-1-Standards des Goldprimus entsprechen. Durch die Verkäufe haben sich die Mineralreserven reduziert.

Newmont-Aktie: Höhere Gewinnmargen angestrebt

Dennoch: Newmont hat damit nicht nur satte Erlöse eingestrichen, sondern dürfte auch seine Kostenstruktur verbessern können. Das Management will sich auf seine profitablen Minen konzentrieren, was den Konzern insgesamt renditeträchtiger machen könnte. Unterm Strich könnten also die rückläufigen Goldreserven durch höhere Gewinnmargen kompensiert werden.

Zumal die 118 Millionen Unzen an Reserven immer noch gigantisch und in der Branche unübertroffen sind. Dem Minenkonzern steht also so oder so eine üppige und jahrzehntelange Produktion bevor.

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