Netflix-Aktie: Sony steuert mehr Inhalte bei!

Netflix sichert sich langfristigen Zugang zu Sony-Filmen und blockbuster-Produktionen, um seinen Streaming-Katalog bis 2032 entscheidend zu stärken.

Auf einen Blick:
  • Langfristiger Vertrag mit Sony bis 2032
  • Erweiterte Verfügbarkeit von Sony-Filmen
  • Blockbuster wie Zelda-Verfilmung geplant
  • Strategie zur Marktführerschaft im Streaming

Der Kampf um die Vorherrschaft im Streaming-Bereich wird vor allem über (exklusive) Inhalte ausgetragen. Das ist bei der Übernahmeschlacht um Warner Bros. hervorragend zu sehen. Während sich dort noch immer keine Entscheidung ergeben hat, bemüht sich Netflix auch an anderer Stelle darum, den eigenen Katalog zu stärken.

Wie „Digital Fernsehen“ berichtet, hat der Streaming-Gigant eine laufende Partnerschaft mit Sony erweitert. Dadurch bleiben nicht nur bereits vorhandene Marken wie „Spider-Man“ im Programm. Das Angebot soll in den kommenden Jahren ausgebaut werden und sämtliche Sony-Filme umfassen, nachdem deren Laufzeit im Kino endet.

Große Namen für Netflix

Die weltweite Verfügbarkeit soll bis 2029 schrittweise ausgebaut werden. Insgesamt läuft der neue Vertrag bis zum Jahr 2032. Ins Angebot von Netflix werden in dieser Zeit einige Hochkaräter wandern, etwa ein Vierteiler über die Beatles von Sam Mendez und die Verfilmung des Nintendo-Klassikers „The Legend of Zelda“, welche im Mai 2027 an den Start gehen soll.

Keine Informationen scheint es zu finanziellen Details der Zusammenarbeit zu geben. Da es sich bei Sony um einen der größten Filmproduzenten auf dem Planeten handelt, darf die neue Vereinbarung aber wohl als Erfolg verbucht werden. Gelingt nun noch die Übernahme von Warner Bros., so würde Netflix über einen kaum zu schlagenden Katalog an Mainstream-Inhalten verfügen.

Der Marktführer lässt nicht nach

Netflix Aktie Chart

Genau das wäre eine optimale Ausgangslage, um nicht nur die Marktführerschaft im Segment zu verteidigen, sondern darauf in Zukunft noch weiter aufzubauen. Anders als beim Musikstreaming gibt es bei den Angeboten der Video-Streamingdienste noch eklatante Unterschiede. Da nur wenige Kunden mehr als ein oder vielleicht zwei Abos gleichzeitig laufen lassen, setzt sich tendenziell der Anbieter durch, der besonders viele gefragte Inhalte im Portfolio hat.

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