Die Netflix-Aktie konnte sich nach ihrem wochenlangen Kurssturz am Freitag und am Montag endlich stabilisieren. Aber ist es nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm?
Das Blatt hat sich gewendet
Gut möglich, denn die Börse ist nach wie vor hochgradig nervös. Aus gutem Grund, schließlich ist die Übernahmeschlacht um Warner Bros. in die nächste Runde gegangen.
Nachdem es in den letzten Wochen ganz danach aussah, als würde der Streaming-Riese den Zuschlag für den legendären Hollywood-Unterhaltungskonzern erhalten, hat Mitbewerber Paramount Skydance mit einem neuen Angebot das Blatt noch einmal gewendet.
Das Paramount-Angebot bringt den Aktionären von Warner Bros. einige Vorteile. Es fällt nicht nur höher aus als das Netflix-Angebot, sondern Paramount bietet auch für den gesamten Warner-Konzern. Netflix ist lediglich am Streaming-Dienst HBO Max und an den Hollywood-Studios interessiert.
Zudem hat Paramount sein Angebot mit einigen wichtigen Details versüßt. So will der Konzern eine Art Verspätungszuschlag zahlen, sollten sich die Übernahmegespräche bis ins kommende Jahr hinziehen. Außerdem ist Paramount bereit, die Vertragsstrafe zu bezahlen, die Warner Bros. im Falle eines Gesprächsabbruchs mit Netflix droht.
In der Zwickmühle
Das Netflix-Management steckt nun in einer Zwickmühle. Einerseits muss es mindestens die gleichen Konditionen bieten wie Paramount, um seine Chance für eine Warner-Übernahme zu wahren. Andererseits weiß die Unternehmensführung des Streaming-Riesen aber nur zu gut, dass dies an der Börse überhaupt nicht gut ankommen wird.
Die Kursentwicklung der Netflix-Aktie hat zuletzt mehr als deutlich gemacht, dass die Börse rein gar nichts von dieser Transaktion hält. Es bleibt weiterhin spannend.
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