Die Übernahmeschlacht um Warner Bros. tobt weiterhin. Netflix bietet inklusive Schulden 82,7 Milliarden US-Dollar und hofft vor allem darauf, sich starke Marken ins eigene Portfolio holen zu können. Allerdings hat der Streaming-Gigant auch schon des Öfteren bewiesen, dass sich solche Marken auch selbst schaffen lassen. Der Erfolg der vergangenen Jahre hat viel mit Erfolgsserien wie „Squid Game“ zu tun.
Letztere gilt zwar mittlerweile als beendet. Der dafür verantwortliche Regisseur Hwang Dong-Hyuk will sich aber noch lange nicht zur Ruhe setzen. Am Dienstag kündigte Netflix die nächste Serie des angesehenen südkoreanischen Regisseurs an. Die hört auf den Namen „The Dealer“ und handelt von einer Casino-Dealerin, die in die Unterwelt des Glücksspiels hineingezogen wird.
Der nächste Blockbuster für Netflix?
Es scheint sich um ein Drama zu handeln, womit das Ganze sich von der einfachen und deshalb anziehenden Prämisse von Squid Game doch recht deutlich unterscheidet. Ob Netflix damit schon den nächsten Mega-Erfolg in Vorbereitung haben mag, bleibt offen. Das Talent von Regisseur Dong-Hyuk dürfte aber unbestritten bleiben.
Für die Anleger ist indes wichtig, dass Netflix trotz enormer Ausgabenpläne für die Warner Bros.-Übernahme bei Eigenproduktion nicht nachlässt. Denn solche sind gerade im Streaming-Geschäft wichtig, um sich von der Konkurrenz abheben und die Nutzer bei der Stange halten zu können.
Hochspannung
Netflix Aktie Chart
Momentan bleibt die Netflix-Aktie selbst für viele Anleger spannender als jede Serie im Programm. Paramount will sich nicht geschlagen geben und zieht nun sogar vor Gericht gegenüber Warner Bros., welches den eigenen Anteilseignern die Offerte von Netflix empfohlen hatte. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Doch wie auch immer die Angelegenheit ausgehen mag: ein deutlicher Effekt bei der Netflix-Aktie dürfte kaum ausbleiben.
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