Jetzt wird es ernst für Netflix. Co-CEO Ted Sarandos muss sich im Februar den kritischen Fragen des US-Senats stellen. Es geht um nicht weniger als die geplante Übernahme der Streaming- und Studio-Aktivitäten von Warner Bros Discovery für satte 82,7 Milliarden Dollar. Das berichtet Bloomberg News unter Berufung auf informierte Kreise.
Gemeinsam mit Bruce Campbell, dem Chief Strategy Officer von Warner Bros., wird Sarandos vor dem Senatsausschuss Rede und Antwort stehen müssen. Die Anhörung zeigt deutlich, wie ernst Washington diesen Deal nimmt. Immerhin würde Netflix damit zum absoluten Schwergewicht in der Unterhaltungsindustrie aufsteigen und die Konkurrenz weit hinter sich lassen.
Die Kartellwächter schauen genau hin
Die Nervosität bei Netflix dürfte spürbar sein. Bei einem Deal dieser Größenordnung prüfen die Kartellbehörden jedes Detail. Die Frage ist klar: Wird der Streaming-Riese zu mächtig? Warner Bros. bringt nicht nur ein riesiges Content-Archiv mit, sondern auch etablierte Studio-Kapazitäten. Das könnte Netflix einen unfairen Vorteil gegenüber Disney, Amazon und Co. verschaffen.
Weder Netflix noch Warner Bros. wollten sich bisher zu den Berichten äußern. Das Schweigen ist verständlich, schließlich steht viel auf dem Spiel. Sollte der Deal platzen, wäre das ein herber Rückschlag für Sarandos‘ Expansionspläne. Geht er durch, verändert sich die gesamte Streaming-Welt grundlegend.
Anleger sollten die Februar-Anhörung genau verfolgen. Die Reaktion der Senatoren wird erste Hinweise darauf geben, ob dieser Mega-Deal eine realistische Chance hat oder ob Netflix seine Ambitionen zurückschrauben muss. Bis dahin bleibt Unsicherheit der bestimmende Faktor.
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