Netflix-Aktie: Komm ich heut nicht, komm ich morgen!

Netflix verschiebt ein riskantes Live-Kletterevent, während die Aktie unter der geplanten milliardenschweren Übernahme von Warner Bros. leidet.

Auf einen Blick:
  • Live-Event mit Alex Honnold wetterbedingt verschoben
  • Kritik und hohe Aufmerksamkeit für riskantes Format
  • Netflix erhöht Barangebot für Warner-Übernahme
  • Aktienkurs zeigt deutliche Verluste der letzten Monate

Eigentlich hatte Netflix für den heutigen Samstag schon das erste Highlight für das noch junge Jahr 2026 geplant. Der Freeclimber Alex Honnold wollte völlig ungesichert auf den über 500 Meter hohen Wolkenkratzer Taipeh 101 klettern, worauf er sich schon monatelang vorbereitet hat. Doch die Pläne mussten wetterbedingt kurzzeitig geändert werden.

Aus Sicherheitsgründen soll das Event nun erst am morgigen Sonntag stattfinden, natürlich live begleitet von etlichen Kameras und übertragen bei Netflix. Das Ganze brachte dem Streaming-Anbieter einiges an Kritik ein. Letztere dürfte aber die Sensationslust und damit die Einschaltquote sehr wahrscheinlich nur noch weiter erhöhen.

Netflix sorgt für Aufmerksamkeit

Wie das Ganze moralisch zu bewerten ist, sei jedem selbst überlassen. Sollte bei „Skyscraper live“ etwas schiefgehen, was an dieser Stelle nicht einmal ansatzweise gehofft werden soll, könnte Netflix durchaus für das eine oder andere Trauma bei der Zuschauerschaft verantwortlich sein. Das ist ein Risiko, welches vielleicht auch Anleger im Hinterkopf behalten sollten.

Gleichzeitig gelingt es Netflix mit solchen Aktionen aber auch, für enorme Aufmerksamkeit zu sorgen und sich von der Konkurrenz abzusetzen. Geht alles gut, hat Netflix einen weiteres Highlight im Programm, das auch abseits der Live-Übertragung noch des Öfteren abgerufen werden dürfte und wahrscheinlich eine hübsche Anzahl an Abos einbringen wird.

Hintergrundrauschen

Netflix Aktie Chart

An der Netflix-Aktie geht das Ganze aufgrund der noch immer nicht beendeten Übernahmeschlacht um Warner Bros. derzeit vorbei. Zuletzt änderte der Streaming-Gigant sein Angebot noch einmal und will nun 27,75 US-Dollar je Aktie vollständig in bar begleichen. Das bringt Erfolgschancen mit sich, doch wird die knapp 83 Milliarden Dollar schwere Übernahme an den Märkten auch kritisch beäugt. Das zeigt sich beim eigenen Aktienkurs, der in den letzten drei Monaten um rund 30 Prozent auf 86,12 Dollar zu diesem Wochenende nachgab.

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