Die Netflix-Aktie machte im neuen Jahr dort weiter, wo sie im alten aufhörte, und zwar mit Kursverlusten. In den ersten drei Handelstagen des Jahres ging es mit dem Kurs des Streaming-Giganten um rund drei Prozent bergab. Warum sind Anleger nicht mehr begeistert von der Netflix-Aktie?
Anleger und Analysten reagieren verschnupft
Die Börse ist bis heute überhaupt nicht begeistert vom Übernahmeangebot von Netflix für Warner Bros. Das liegt nicht am strategischen Fit der beiden Unterhaltungsgiganten, der zweifellos gegeben ist, sondern vielmehr am gebotenen Kaufpreis. Vielen Anlegern ist die Bewertung von Warner Bros in Höhe von fast 83 Milliarden US-Dollar schlichtweg zu hoch.
Besonders die geplante Finanzierungsstruktur der Warner-Übernahme wird von der Börse nicht gutgeheißen. Netflix plant, den Kauf aus einer Mischung aus eigenen Aktien sowie einem enormen Brückenkredit in Höhe von fast 60 Milliarden US-Dollar zu finanzieren.
Viele Bankanalysten reagierten inzwischen mit Kurszielsenkungen auf die geplante Übernahme. Huber Research senkte das Rating der Netflix-Aktie gleich um zwei Stufen auf „Untergewichten“ und sieht das Kursziel nur noch bei 92 US-Dollar, was ziemlich genau dem aktuellen Kursniveau entspricht.
Pivotal Research senkte die Einstufung auf „Halten“ bei einem Kursziel von 105 US-Dollar. Dies ist auch der faire Wert des Analysehauses Rosenblatt.
Ein lange Phase der Unsicherheit
Auf die Netflix-Aktie dürfte nun eine längere Phase der Unsicherheit zukommen. Es ist unklar, wie hoch die Synergien durch die Akquisition von Warner Bros. für den Streaming-Konzern sind. Zudem wird Netflix die Finanzierung der Transaktion so oder so teuer zu stehen kommen.
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