Die Strategie von Netflix nimmt jetzt konkrete Formen an. Der Streaming-Riese hat sein Übernahmeangebot für Warner Bros. Discovery komplett umstrukturiert und bietet nun ausschließlich Bargeld statt einer Mischung aus Cash und Aktien. Damit will das Unternehmen offensichtlich Tempo in die Transaktion bringen und sich einen Vorteil gegenüber dem Konkurrenten Paramount Skydance verschaffen.
Die Lage wird dadurch nicht einfacher, dass beide Angebote zeitlich so nah beieinander liegen. Netflix und Paramount Skydance stehen vor einer außergewöhnlichen Situation: Die EU-Kartellbehörden werden beide Übernahmeangebote gleichzeitig prüfen müssen. Das ist selten und macht die Sache kompliziert.
Beide Seiten haben bereits Vorgespräche mit den EU-Wettbewerbshütern geführt. Das zeigt, wie ernst es allen Beteiligten ist. Netflix versucht mit dem reinen Cash-Angebot, den Deal zu beschleunigen und regulatorische Hürden schneller zu nehmen.
Der Kampf um Warner Bros. wird härter
Paramount Skydance verfolgt dagegen eine aggressive Strategie mit einer feindlichen Übernahme. Das bringt zusätzliche Dynamik in den Bieterwettbewerb. Für die EU-Kommission bedeutet das eine Doppelbelastung, denn sie muss beide Vorschläge parallel bewerten und dabei auch die unterschiedlichen Marktauswirkungen berücksichtigen.
Die parallelen Prüfungen sind laut Insidern mittlerweile unvermeidlich geworden. Der Zeitplan und die bereits erfolgten Kontakte mit den Regulierungsbehörden lassen keine andere Wahl mehr zu. Netflix hat mit der Umstellung auf ein reines Barangebot seine Karten auf den Tisch gelegt.
Anleger sollten die kommenden Wochen genau beobachten. Die Entscheidung der EU-Kommission wird zeigen, wer am Ende das Rennen macht. Netflix hat sich mit dem Cash-Deal positioniert, aber Paramount Skydance gibt nicht auf.
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