Netflix-Aktie: EPS verfehlt – Kurs rauscht ab!

Netflix meldet starkes Umsatzwachstum, verfehlt jedoch das Gewinnziel je Aktie. Die Aktie verliert nachbörslich deutlich. Die Prognose für das zweite Quartal fällt ebenfalls verhalten aus.

Auf einen Blick:
  • Q1-EPS von 1,23 Dollar verfehlt Konsens um 0,11 Dollar
  • Umsatz von 12,25 Milliarden Dollar übertrifft Erwartungen um 80 Millionen Dollar
  • Jahresprognose 2026 bleibt unverändert bei 50,7 bis 51,7 Milliarden Dollar
  • Aktie verliert nach Börsenschluss rund 3,6 Prozent

Umsatz top, Gewinn flop. So lässt sich das erste Quartal von Netflix ziemlich treffend zusammenfassen. 12,25 Milliarden Dollar Umsatz, ein Plus von gut 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr, und damit rund 80 Millionen Dollar mehr als Analysten erwartet hatten. Soweit, so gut. Doch beim Ergebnis je Aktie lief es nicht rund: 1,23 Dollar GAAP-EPS, während der Konsens bei 1,34 Dollar lag. Das sind 0,11 Dollar Unterschied, und die haben ausgereicht, um die Aktie nach Börsenschluss um 9 Prozent in den Keller zu schicken.

Q2 wird teuer, das wissen sie selbst

Netflix macht kein Geheimnis daraus, warum das zweite Quartal ebenfalls kein Selbstläufer wird. Die Content-Amortisierung wächst in der ersten Jahreshälfte überproportional, weil viele Titel genau jetzt an den Start gehen. Für Q2 rechnet Netflix demnach mit einer operativen Marge von 32,6 Prozent, nach 34,1 Prozent im Vorjahreszeitraum. Auch der Q2-Umsatz mit 12,57 Milliarden Dollar und das EPS-Ziel von 0,78 Dollar liegen unter dem, was Analysten sich erhofft hatten.

Netflix Aktie Chart

Jahresziel steht, aber der Weg ist holprig

Die Gesamtjahresprognose für 2026 bleibt unverändert: Netflix peilt 50,7 bis 51,7 Milliarden Dollar Umsatz an, was einem Wachstum von 12 bis 14 Prozent entspräche. Die operative Marge soll bei 31,5 Prozent landen, nach 29,5 Prozent im Jahr 2025. Wachstum beim Werbegeschäft, das sich laut Netflix grob verdoppeln soll, ist dabei ein zentraler Baustein.

Ob das reicht, um die Anleger zu beruhigen? Das zweite Halbjahr muss liefern, denn im dritten und vierten Quartal soll die Marge wieder gegenüber dem Vorjahr zulegen. Erst dann ergibt das Gesamtbild Sinn. Bis dahin gilt: Umsatz schlägt Erwartungen, EPS nicht, und der Markt merkt sich vor allem das Zweite.

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