Netflix-Aktie: Beste Freunde?

Warner Bros. lehnt das höhere Paramount-Angebot ab und empfiehlt stattdessen den Deal mit Netflix. Das Studio sieht Vorteile für Mitarbeiter und Aktionäre, obwohl regulatorische Hürden bleiben.

Auf einen Blick:
  • Warner Bros. lehnt Paramount-Übernahmeangebot ab
  • Netflix-Deal wird als bessere Option bewertet
  • Regulatorische Zustimmung bleibt ungewiss
  • Aktie von Netflix zeigt schwache Performance

Das Übernahmeangebot von Paramount hat Warner Bros. abgelehnt und den eigenen Anlegern empfohlen, die Offerte von Netflix zu bevorzugen, obschon jene geringer ausfällt. Das Filmstudio meldete Bedenken hinsichtlich der Finanzierung seitens Paramount an und sieht im Netflix-Deal daher eine bessere Option, auch für Angestellte und Aktionäre.

Nun veröffentlichte Warner Bros. auch noch einen Schwung Fotos, die wohl zeigen sollen, wie nahe man zu Netflix steht. Zu sehen sind darauf die Netflix-Co-CEOs Ted Sarandos und Greg Peters, die entspannt auf dem Studiogelände von Warner Bros. unterwegs sind und sich dort mit Managern des Unternehmens unterhalten.

Netflix hält an seinem Angebot fest

Worum es in den den Gesprächen gegangen sein mag, ist nicht überliefert. Sowohl Netflix als auch Warner Bros. strahlen aber Überzeugung hinsichtlich einer geschlossenen Vereinbarung aus. Netflix versuchte dabei auch, Bedenken aus dem Weg zu räumen. So wurde etwa in einem internen Memo versprochen, dass es auch in Zukunft noch zahlreiche Produktionen für Kinos geben soll und Inhalte von Warner Bros. nicht ersatzlos ins Streaming wandern würden.

Dennoch bleiben Zweifel bestehen und selbst wenn sich Netflix durchsetzen können sollte, so würde noch die Frage im Raum stehen, ob auch die Behörden das Ganze absegnen werden. Der Übernahmekrimi ist noch lange nicht beendet, selbst US-Präsident Donald Trump möchte bei der Angelegenheit ein Wörtchen mitreden.

Netflix könnte Erfolge gebrauchen

Netflix Aktie Chart

Netflix würde mit der Übernahme vor allem einen großen Schwung an starken Marken gewinnen und seine Marktmacht weiter ausbauen. Einen Erfolg könnte die Aktie gut vertragen. Nachdem Steuerforderungen in Brasilien die letzten Quartalszahlen verhagelten, hat der Aktienkurs es sich knappe 25 Prozent tiefer als noch vor sechs Monaten bequem gemacht. Immerhin beruhigte sich die Lage in den letzten Tagen etwas, allerdings ohne dass es nennenswerten Auftrieb gegeben hätte.

Netflix-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Netflix-Analyse vom 02. April liefert die Antwort:

Die neusten Netflix-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Netflix-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 02. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Netflix: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)