Nestlé und weitere Werbetreibende haben sich am Mittwoch gegen den Versuch von X Corp. gewandt, eine Klage wegen eines angeblichen Werbeboykotts wiederaufzunehmen. Medienberichten zufolge argumentierten sie vor dem Berufungsgericht, die Abweisung der Klage sei richtig gewesen. Zu den Unternehmen, die sich gegen eine Wiederaufnahme aussprachen, gehören neben Nestlé auch Mars und CVS.
Gerichtliche Auseinandersetzungen um Werbung
Auch in Pakistan steht Nestlé im Zusammenhang mit Werbevorgaben im Blickpunkt. Medienberichten vom Dienstag zufolge erhielt das Unternehmen eine einstweilige gerichtliche Verfügung, die die Umsetzung von Vorgaben zu Warnhinweisen in der Werbung für Säuglingsmilchnahrung beeinträchtigt. Ein Senatsausschuss forderte die zuständigen Behörden zur Durchsetzung der Regeln auf.
Genehmigungen für Getränkeübertragung beantragt
Bei Nestlé Nigeria geht es unterdessen um die geplante Übertragung des Wasser- und Premiumgetränkegeschäfts. Medienberichten zufolge beantragte das Unternehmen dafür regulatorische Genehmigungen sowie die Zustimmung der Aktionäre. Der Vorstand prüfte den Vorgang am 28. Oktober.
Das Geschäft soll auf eine neue Gesellschaft übertragen werden, die Teil von Peranel werden soll. Dabei handelt es sich um das 50:50-Joint-Venture von Nestlé S.A. und Platinum Equity. Beantragt sind damit die Zustimmungen zu einer Übertragung; die neue Gesellschaft soll in die gemeinschaftliche Struktur der beiden Partner eingebunden werden.
Den operativen Hintergrund liefern die vor rund zwei Wochen veröffentlichten Quartalszahlen: Nestlé meldete für das dritte Quartal 2026 ein organisches Umsatzwachstum von 4,0 %. Das interne Realwachstum erreichte nach Unternehmensangaben 2,8 %.
Bei der Jahresprognose 2026 blieb Nestlé vor rund zwei Wochen bei einem organischen Wachstum von 3–4 %. Für den freien Cashflow erwartete das Unternehmen weiterhin mehr als CHF 9 Mrd.
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