Der Nemetschek-Aktie gelang zuletzt eine starke Erholung. In den vergangenen fünf Handelstagen legte der Kurs des Bau-Softwareanbieters um über elf Prozent zu. Am heutigen Donnerstag korrigiert die Aktie aber wieder zwei Prozent nach unten. Nur eine Atempause vor weiteren Kursanstiegen oder müssen sich Anleger auf ein Ende der Erholung einstellen?
Das macht sie besonders
Wenn es nach Meinung der meisten Bankanalysten geht, dann dürfte die Kurserholung der Nemetschek-Aktie noch weitergehen. Die Investmentbank Goldman Sachs und die US-Großbank JPMorgan sehen den Software-Titel erst bei 110 Euro als fair bewertet an. Beide Banken empfehlen die Nemetschek-Aktie demnach zum Kauf.
In den letzten Monaten wurde auch der Anbieter von Bau-Software zu einem Opfer der sogenannten „SaaSpocalyse“. Damit ist die Sorge der Börse gemeint, dass KI-Modelle klassischen Software-Anbietern wie Nemetschek sehr schnell Konkurrenz machen können und ihre hohen Preise unter Druck setzen.
In den letzten Tagen hat sich an der Börse aber offenbar die Meinung durchgesetzt, dass die Nemetschek-Aktie möglicherweise doch kein so einfaches Opfer von KI-Modellen ist. Die Bauindustrie ist traditionell konservativ und risikoavers — und das aus gutem Grund: Architekten, Bauingenieure und Immobilienverwalter können sich keine Fehler erlauben.
Das bedeutet im Umkehrschluss das die Wechselkosten und die Kundentreue hoch sind. Die Kundenbindung von Nemetschek liegt bei beeindruckenden 95 Prozent und der Anteil wiederkehrender Umsätze beläuft sich inzwischen auf einen Rekordwert von über 90 Prozent.
Ein Freund und kein Feind
Nemetschek hat mit seinen jüngsten Zahlen bewiesen, dass KI kein Feind, sondern ein Effizienz-Turbo für das eigene Ökosystem ist. Durch die Integration von Agentic AI automatisiert der Konzern komplexe Workflows und kann damit seine eigene Kostenstruktur verbessern.
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