0,33 Euro – so lautet die jüngste Bestbewertung der Aktie von Nel ASA, nach wie vor. Erreicht hatten die Papiere des norwegischen Wasserstoff-Spezialisten diese Marke im Laufe des Dienstags. Mittlerweile hat sich die Nel-Aktie deutlich niedriger bei 0,26 Euro eingependelt. Daran änderte auch eine nach Unternehmensangaben bahnbrechende Neuerung nichts, die am Mittwoch ihre (im Rahmen des Quartalsberichts bereits angekündigte) Premiere feierte.
Nel ASA startet neues Elektrolysesystem
Denn wie Nel ASA an jenem Tag vermeldete, sei nach mehr als acht Jahren Entwicklungsarbeit und erfolgreichen Tests eines Prototyps im vollen Maßstab am Nel-Standort Herøya das alkalische Druckelektrolysesystem „der nächsten Generation“ von Nel nun bereit für den kommerziellen Einsatz. Die Lösung setze einen neuen Kostenmaßstab für großskalige Elektrolysesysteme – „und dies zu einer Zeit, in der bei vielen Industrieprojekten die Gesamtsystemkosten Werte erreichten, die sich 3.000 US-Dollar pro kW näherten oder diese sogar überstiegen“.
- Mit dem neuen System will Nel geschätzte schlüsselfertige Gesamtkosten von unter 1.450 US-Dollar pro kW ermöglichen
- Die Schätzung basiere auf einer 25-MW-Anlage, bei größeren Anlagen werden demnach weitere Kostensynergien erwartet
Die Schätzungen basieren Nel zufolge auf einer Wasserstoffbereitstellung unter einem Druck von 30 bar und mit einer Reinheit von 99,99 Prozent. „Mit diesem alkalischen Druckelektrolysesystem der nächsten Generation verändert Nel die Kostenstruktur der industriellen Produktion von grünem Wasserstoff grundlegend.“
„Ein wichtiger Schritt“ – aber nicht für die Nel-Aktie
„Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, erneuerbaren, elektrolytisch erzeugten Wasserstoff einfacher, skalierbarer und wettbewerbsfähiger zu machen“, versichert Håkon Volldal, Präsident und CEO von Nel ASA. Da das Energiesystem zunehmend Wert auf Resilienz, Versorgungssicherheit und Flexibilität lege, entwickle sich erneuerbarer Wasserstoff „zu einem entscheidenden Wegbereiter“. An den Märkten hingegen blieb die neuerliche Euphorie aus. Allerdings hat sich die Nel-Aktie auf Monatssicht noch immer um rund ein Drittel im Wert gesteigert.
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