Nel ASA-Aktie: Die nächsten Wochen werden entscheidend!

Nel ASA steht an einem kritischen finanziellen Wendepunkt mit stark reduziertem Auftragsbestand. Die Aktie bewegt sich in einer engen Range.

Auf einen Blick:
  • Auftragsbestand innerhalb eines Jahres fast halbiert
  • Aktie verharrt seit über einem Jahr in Seitwärtsrange
  • Industrialisierung neuer Plattform mit EU-Förderung
  • Finanzierungsfragen und mögliche Verwässerung im Fokus

Mehrere Analysen sprechen offen davon, dass Nel ASA im Jahr 2026 an einem kritischen finanziellen Wendepunkt steht. Der Auftragsbestand wurde innerhalb eines Jahres nahezu halbiert. Dieser lag zuletzt nur noch bei rund 984 Millionen norwegischen Kronen. Damit ist die Visibilität für die kommenden Quartale deutlich gesunken. Ein sensibles Thema für ein Unternehmen, das stark von langfristigen Projektaufträgen lebt.

Dabei ist die strategische Grundlage weiterhin ambitioniert. Bereits im Dezember 2025 hat Nel die finale Investitionsentscheidung für die Industrialisierung der „Next Generation Pressurized Alkaline“-Plattform am Standort Herøya getroffen. Das Projekt wird mit bis zu 135 Millionen Euro aus dem EU Innovation Fund unterstützt und bildet den Kern der langfristigen Wachstumsstory, höhere Automatisierung, niedrigere Stückkosten und eine verbesserte Wettbewerbsposition gegenüber asiatischen Anbietern. Für Investoren rücken damit zwei zentrale Fragen in den Vordergrund: Wie hoch fällt der tatsächliche Capex-Bedarf aus und wie wird er finanziert? Reichen Eigenmittel und Fördergelder aus, oder droht eine Verwässerung?

Nel ASA Aktie Chart

Die Range wird immer kleiner

Die Nel ASA-Aktie befindet sich inzwischen seit über einem Jahr in einer Range. Die ursprüngliche Oberkante der Range lag bei den Hochs zwischen 0,30 und 0,31 Euro. Diese Zone wurde jedoch schon lange nicht mehr angelaufen, wodurch sich die Range zunehmend verengt hat. Die aktuell relevanten Hochs liegen daher im Bereich zwischen 0,24 und 0,25 Euro. Über diese Marken hinaus kam der Kurs zuletzt im März 2025 nicht mehr.

Der Markt bewegt sich derzeit in einer sehr engen Seitwärtsphase an der Unterkante der Range, geprägt von kurzen und engen Bewegungen. Dieses Muster könnte sich im ungünstigsten Fall noch bis Ende Februar fortsetzen. Mit der Veröffentlichung der Zahlen dürfte jedoch wieder deutlich mehr Volatilität in die Aktie kommen, wodurch ein Bruch der Range wahrscheinlicher wird.

Ihr Konrad

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