Kurz nach den eher enttäuschenden Quartalszahlen hat der norwegische Wasserstoffspezialist Nel ASA einen neuen Auftrag gemeldet. Konkret hat die US-Tochter eine 7‑Millionen‑Dollar‑Order für PEM‑Elektrolyseure erhalten.
Nel ASA-Aktie: PEM-Elektrolyseur für Versorger im Bundesstaat Washington
Besteller ist die Douglas County Public Utility District (DCPUD) in East Wenatchee (Washington) – ein öffentlich reguliertes Versorgungsunternehmen, das in den vergangenen Jahren maßgeblich dazu beigetragen hat, dass Versorger in dem Westküstenstaat überhaupt erneuerbaren Wasserstoff produzieren und verkaufen dürfen.
Die PEM‑Elektrolyseure sollen überschüssigen Strom aus dem lokalen Wasserkraftwerk nutzen, um das Netz zu stabilisieren. Statt die Turbinen häufig hoch‑ und herunterzufahren, kann DCPUD die flexible Produktionsweise der PEM‑Technologie einsetzen, um Lastschwankungen auszugleichen. Das reduziert mechanischen Verschleiß und senkt Wartungskosten. Der erzeugte Wasserstoff kann zudem für regionale Anwendungen mit hoher Wertschöpfung genutzt werden.
Nel bezeichnet das Projekt als strategisch wichtig, da es das erste grüne Wasserstoffwerk eines öffentlichen US‑Versorgers ist, das vom Unternehmen beliefert wird. Die containerisierten PEM‑Stacks werden im Werk in Wallingford (Connecticut) gefertigt und sollen in der ersten Hälfte 2027 in Betrieb gehen.
Nel ASA-Aktie: Neue Aufträge dringend nötig
Für Nel ist der Auftrag ein weiterer Beleg dafür, dass öffentliche Energieversorger in den USA zunehmend auf grünen Wasserstoff zur Netzstabilisierung setzen. Zuletzt hatte das Unternehmen mit einem eher schwachen Auftragseingang in Q1 enttäuscht. Umso mehr dürfte nun jede neue Auftragsmeldung von der Börse honoriert werden.
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