Nel ASA-Aktie: Ist das jetzt die Entscheidung?

Nel ASA präsentiert marktreifen Alkali-Elektrolyseur mit halbierten Kosten. EU-Förderung von 135 Mio. Euro unterstützt den Serienanlauf.

Auf einen Blick:
  • Neuer Elektrolyseur erreicht Marktreife
  • Kosten unter 1.450 Dollar pro Kilowatt
  • EU fördert Produktion mit 135 Millionen
  • Aktie steigt um 4,2 Prozent

Mit einem Plus von 4,2 % auf 0,286 Euro lief es für die Nel ASA-Aktie am Dienstagmorgen im deutschen Handel ziemlich gut. Auf 1-Monats-Sicht steht der Wasserstoff-Titel somit mit +47,3 % im Plus, wenngleich nach wie vor auf einem historisch eher niedrigem Niveau (Stand: 12.05.2026, 8:45 Uhr, Tradegate).

Kürzlich hat Nel einen wichtigen Meilenstein gemeldet. So hat das Unternehmen neue Generation seines druckbeaufschlagten alkalischen Elektrolyseurs offiziell zur Marktreife geführt. Nach mehr als acht Jahren Entwicklung und erfolgreichen Tests am Firmenstandort Herøya in Norwegen soll die Anlage die Kosten für die großtechnische Produktion von grünem Wasserstoff grundlegend senken.

Nel ASA-Aktie: Kosten halbiert, Aufbau vereinfacht

Das neue System ermöglicht nach Unternehmensangaben einen geschätzten Gesamtpreis von unter 1.450 US-Dollar je Kilowatt für eine 25-Megawatt-Anlage – zu einem Zeitpunkt, an dem vergleichbare Systeme auf dem Markt häufig auf Kosten von annähernd oder sogar über 3.000 US-Dollar je Kilowatt kommen.

Nel-Chef Håkon Volldal betonte, erneuerbar erzeugter Wasserstoff gewinne zunehmend an Bedeutung – nicht nur als industrieller Rohstoff, sondern auch als Möglichkeit zur Langzeitspeicherung von Energie und zur dezentralen Stromversorgung. Das System arbeitet mit einem Betriebsdruck von 15 Bar, wodurch der nachgelagerte Verdichtungsaufwand sinkt und die Gesamteffizienz steigt. Es ist für den Außeneinsatz ausgelegt und minimiert damit den Bedarf an Tiefbauarbeiten und zusätzlicher Infrastruktur vor Ort.

Nel ASA-Aktie: EU fördert Serienproduktion mit bis zu 135 Millionen Euro

Nel ASA plant, die Fertigungskapazität am Standort Herøya auf bis zu einem Gigawatt pro Jahr auszubauen, mit einem langfristigen Ziel von vier Gigawatt jährlich. Die Industrialisierung wird durch einen Zuschuss des EU-Innovationsfonds von bis zu 135 Millionen Euro gefördert, der bis zu 60 % der förderfähigen Kosten abdeckt.

Das Produkt kommt zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt: Das Unternehmen kämpft seit Jahren mit schwacher Nachfrage und hohen Verlusten. Die neue Plattform könnte Nel helfen, endlich profitable Großprojekte zu gewinnen. Alkalische Elektrolyseure sind eine bewährte Technologie zur Herstellung von Wasserstoff durch Aufspaltung von Wasser mithilfe von Strom.

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