Die Aktie von Meta Platforms legte am Montag vorbörslich um knapp 3 Prozent zu, nachdem der Konzern eine weitreichende Vereinbarung mit dem niederländischen Anbieter Nebius bekannt gab. Das Unternehmen sichert sich damit für die kommenden fünf Jahre Zugang zu fortschrittlicher KI-Infrastruktur im Wert von bis zu 27 Milliarden Dollar. Die Papiere von Nebius reagierten noch deutlicher und sprangen um etwa 13 Prozent nach oben.
Der Deal gliedert sich in zwei Teile: Nebius wird zunächst dedizierte Kapazitäten im Umfang von 12 Milliarden Dollar an mehreren Standorten bereitstellen. Zusätzlich verpflichtet sich Meta, weitere verfügbare Rechenkapazität in künftigen Nebius-Clustern für bis zu 15 Milliarden Dollar zu erwerben. Diese zusätzliche Kapazität soll vorrangig an Drittkunden verkauft werden, wobei Meta die verbleibende Leistung abnimmt.
Erste Großinstallation der Nvidia-Plattform Vera Rubin
Besonders bemerkenswert erscheint der technologische Aspekt der Vereinbarung. Die Infrastruktur basiert auf einer der ersten großflächigen Installationen von Nvidias Vera Rubin Plattform, deren Auslieferung Anfang 2027 beginnen soll. Damit positioniert sich Meta früh im Wettlauf um die neueste Generation von KI-Hardware.
Arkady Volozh, Gründer und CEO von Nebius, bezeichnete die Ausweitung der Partnerschaft als wichtigen Schritt für den Ausbau des eigenen Cloud-Geschäfts. Bereits im November 2024 hatten beide Unternehmen einen ersten Deal über 3 Milliarden Dollar geschlossen. Die jetzige Vereinbarung vervielfacht dieses Volumen und unterstreicht Metas Ambitionen im Bereich künstlicher Intelligenz.
Nebius Aktie Chart
Teil einer umfassenden Infrastruktur-Offensive
Der aktuelle Deal fügt sich in eine größere Strategie ein. CEO Mark Zuckerberg hatte im vergangenen Jahr angekündigt, bis 2028 insgesamt 600 Milliarden Dollar in US-Infrastrukturprojekte zu investieren. Diese Summe verdeutlicht, welche Bedeutung Meta dem Ausbau seiner technologischen Grundlagen beimisst.
Parallel dazu kündigte Nvidia vergangene Woche eine Investition von 2 Milliarden Dollar in Nebius an. Die Partnerschaft soll dem niederländischen Anbieter helfen, bis Ende 2030 mehr als 5 Gigawatt an Nvidia-Systemen zu installieren. Diese Verflechtungen zeigen, wie eng die großen Technologiekonzerne mittlerweile bei der KI-Infrastruktur zusammenarbeiten.
Für Anleger stellt sich die Frage, wie schnell sich diese massiven Investitionen in konkrete Geschäftsergebnisse übersetzen lassen. Die Auslieferung beginnt erst 2027, und der Wettbewerb um KI-Anwendungen intensiviert sich. Zugleich signalisiert die Bereitschaft, derart hohe Summen zu binden, dass Meta vom langfristigen Potenzial überzeugt ist.
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