Nebius Aktie: 2,3 Milliarden für britische NVIDIA-Zentren

Nebius investiert 2,3 Milliarden Dollar in britische KI-Infrastruktur und plant drei neue NVIDIA-Rechenzentren bis 2027.

Auf einen Blick:
  • 2,3 Milliarden für KI-Ausbau in UK
  • Drei neue NVIDIA-Rechenzentren bis 2027
  • Umsatzsprung um 684 Prozent im Q1
  • Auftragsbestand von fast 46 Milliarden Dollar

Der Cloud-Anbieter Nebius dreht den Geldhahn auf. Rund 2,3 Milliarden US-Dollar fließen in den Ausbau der britischen KI-Infrastruktur. Das Ziel: Drei neue NVIDIA-Rechenzentren sollen bis 2027 ans Netz gehen.

Globaler Expansionskurs

Das britische Projekt steht nicht allein. Zuvor kündigte das Management bereits große Anlagen in Finnland und Missouri an. Nebius baut damit gezielt Kapazitäten in Nordamerika und Europa auf. Kunden aus der Finanz- und Gesundheitsbranche fordern diese regionale Nähe.

Die massive Expansion kostet Geld. Das Unternehmen hob das Investitionsbudget für 2026 auf bis zu 25 Milliarden US-Dollar an. Ein gewaltiger Betrag. Die Kasse ist jedoch gut gefüllt. Nach erfolgreichen Finanzierungsrunden lagen Ende des ersten Quartals 9,3 Milliarden US-Dollar bereit.

Volle Auftragsbücher

Die hohen Ausgaben spiegeln eine extreme Nachfrage wider. Im ersten Quartal 2026 kletterte der Umsatz um 684 Prozent. Für das Gesamtjahr peilt der Vorstand Erlöse von über drei Milliarden US-Dollar an.

Den wahren Wert zeigt der Auftragsbestand. Verträge im Wert von fast 46 Milliarden US-Dollar sind bereits gesichert. Allein Meta Platforms steuert dazu 27 Milliarden bei. Microsoft folgt mit einem potenziellen Volumen von über 17 Milliarden US-Dollar.

Neue Technik treibt den Kurs

Technologisch setzt Nebius auf die neueste Generation. Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 integriert der Anbieter NVIDIAs Vera Rubin Plattform in seine Rechenzentren.

An der Börse kommt das rasante Wachstum gut an. Seit Jahresbeginn legte die Aktie um rund 144 Prozent zu. Aktuell notieren die Papiere bei 186,80 Euro.

Der jüngste Rücksetzer von 16 Prozent auf Wochensicht bietet nun eine Verschnaufpause. Hält die Unterstützung an der 50-Tage-Linie bei rund 157 Euro, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend intakt.

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