Navitas Semiconductor: Q1-Verlust kleiner als erwartet

Navitas Semiconductor übertrifft mit seiner Neuausrichtung die Prognosen. KI-Rechenzentren und die NVIDIA-Partnerschaft beflügeln das Wachstum.

Auf einen Blick:
  • Quartalsverlust geringer als erwartet
  • Umsatz steigt auf 8,6 Millionen Dollar
  • Strategie Navitas 2.0 zeigt Wirkung
  • Optimistische Prognose für zweites Quartal

Navitas Semiconductor meldet für das erste Quartal 2026 Ergebnisse über den Erwartungen. Der Spezialist für Leistungshalbleiter profitiert von einer konsequenten Neuausrichtung auf Hochleistungsmärkte. Besonders die Nachfrage aus KI-Rechenzentren treibt das Geschäft voran.

Der Verlust je Aktie belief sich auf 0,04 US-Dollar. Damit schnitt das Unternehmen besser ab als die erwarteten minus 0,05 US-Dollar. Der Quartalsumsatz stieg auf 8,6 Millionen US-Dollar.

Fokus auf Hochleistungsmärkte zahlt sich aus

Dieser Erfolg ist eng mit der Strategie „Navitas 2.0“ verknüpft. Das Management fokussiert sich auf Sektoren wie industrielle Elektrifizierung und Energienetze. Diese Hochleistungsbereiche machen inzwischen den Großteil des Gesamtumsatzes aus.

In diesem Segment verzeichnete Navitas ein Wachstum von 35 Prozent im Vorjahresvergleich. Parallel dazu kletterte der gesamte Konzernumsatz gegenüber dem Vorquartal um 18 Prozent. Die Aktie reagiert positiv und notiert aktuell bei 13,10 Euro.

Allerdings bleibt die Lage an der Börse angespannt. Das Papier verlor in den letzten 30 Tagen rund die Hälfte an Wert. Vom Jahreshoch bei 29,20 Euro ist der Titel noch weit entfernt.

Optimistischer Ausblick für das zweite Quartal

Navitas setzt für das weitere Wachstum auf innovative Technologien. Die Zusammenarbeit mit NVIDIA bei der KI-Infrastruktur spielt dabei eine zentrale Rolle. Neue Lösungen für Siliziumkarbid-Halbleiter sollen die Marktposition festigen.

Für das zweite Quartal rechnet der Vorstand mit einer weiteren Belebung. Das Umsatzziel liegt bei rund zehn Millionen US-Dollar. Das entspräche einem erneuten Anstieg von etwa 16 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

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