Der spanische Energieversorger Naturgy verliert einen seiner größten Aktionäre. Der von BlackRock kontrollierte Global Infrastructure Partners Fund trennt sich komplett von seiner Position. Die Beteiligung von 11,4 % wird über die Investmentbanken J.P. Morgan und Goldman Sachs am Markt platziert.
Auf Basis des Schlusskurses von gestern beläuft sich der Wert des Pakets auf 2,96 Milliarden Euro oder umgerechnet 3,51 Milliarden Dollar. Damit handelt es sich um eine der größeren Transaktionen im europäischen Energiesektor der vergangenen Monate. Der Fonds war laut Naturgy-Website der viertgrößte Anteilseigner des Unternehmens.
Was steckt hinter dem Ausstieg?
Die Gründe für den Verkauf sind bislang nicht bekannt. Klar ist jedoch, dass sich BlackRock über den Infrastrukturfonds von einem etablierten Versorger trennt, der sowohl im Gas- als auch im Stromgeschäft aktiv ist. Solche Komplettverkäufe signalisieren in der Regel eine strategische Neuausrichtung oder das Ende eines Investmentzyklus.
Für Anleger stellt sich jetzt die Frage, wie der Markt die Platzierung aufnimmt. Ein Verkaufspaket dieser Größenordnung kann kurzfristig auf den Kurs drücken. Gleichzeitig zeigt die Einbindung von J.P. Morgan und Goldman Sachs, dass hier professionell vorgegangen wird. Die kommenden Tage werden zeigen, ob neue Großinvestoren einsteigen oder ob sich das Aktionariat breiter streut.
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