Zwei kleine OTC-Unternehmen haben am Montag angekündigt, den Sprung an die NASDAQ zu planen. Sowohl Auri Inc. als auch Mag Magna Corp. kommunizieren öffentlich ihre Absichten. Doch wie realistisch sind diese Vorhläben bei Firmen, die bislang im Pennystock-Segment unterwegs sind?
Auri kauft sich Portfolio zusammen
Auri Inc. (OTCPK:AURI) hat die Übernahme von ProTek Capital Inc. (PRPM) abgeschlossen. Die Holding, die in Bereichen von Edelmetallen über Immobilien bis Kryptowährungen aktiv ist, verfolgt eine aggressive Expansionsstrategie. Präsident Edward Vakser betont, dass die Verkäufer keinen Reverse Split durchgeführt hätten und alle Vermögenswerte intakt seien. Das Unternehmen habe zudem darauf geachtet, dass keine toxischen Finanzierungen im Spiel waren.
Die Gesellschaft hat ihre Registrierung im Bundesstaat auf „good standing“ gebracht und arbeitet am Upgrade zum OTCPK-Status. Laut Management soll der Zukauf das Portfolio erweitern – mit dem erklärten Ziel, perspektivisch einen NASDAQ-Antrag zu stellen. Wöchentliche Updates an Aktionäre sind angekündigt.
Mag Magna holt Fintech-Veteranen an Bord
Deutlich konkreter wird es bei Mag Magna Corp. (OTCPK:MGNC). Das Unternehmen, das sich auf Seltene Erden konzentriert, hat vier neue Direktoren ernannt. Allen voran Jamal Khurshid, der auch CEO wird. Khurshid bringt beeindruckende Referenzen mit: Goldman Sachs, Credit Suisse, Royal Bank of Scotland. Er leitete Konsortien für europäische Transparenzsysteme und definierte das erste Transparenzregime für den globalen Edelmetallmarkt im Auftrag der Bank of England.
Besonders interessant: Khurshid gründete Jacobi Asset Management, den ersten europäischen Spot-Bitcoin-ETF-Emittenten. Zudem war er Mitgründer von Digital RFQ, einer Blockchain-Zahlungsplattform, die er an das US-gelistete Nukkleus Inc. verkaufte.
Als CFO kommt Michael Noonan, der über 25 Jahre Erfahrung mit NASDAQ- und NYSE-Firmen mitbringt. Zuletzt war er CFO bei Finjan Holdings, einem Cybersecurity-Unternehmen. Die weiteren Boardmitglieder Gonca Demir, Daniel Marcus und Nicholas Gregory bringen Expertise aus Healthcare, Finanzmärkten und Kryptowährungen mit.
Vom Pennystock zur Premiere-Börse?
Die Ankündigungen zeigen ein Muster: Beide Unternehmen befinden sich im OTC-Handel, beide haben erst kürzlich Assets erworben oder Führungspersonal verstärkt, beide kommunizieren NASDAQ-Ambitionen. Bei Mag Magna wirkt die Strategie durchdachter – die Verpflichtung hochkarätiger Manager mit Erfahrung an etablierten Börsen ist ein klares Signal. Auri hingegen bleibt vage und verweist lediglich auf künftige Portfolio-Erweiterungen.
Der Weg von OTC Markets zur NASDAQ ist steinig. Die Börse verlangt Mindestanforderungen: Ein vorgegebenes Minimum an Eigenkapital, ein Aktienkurs von mindestens 4 Dollar über längere Zeit sowie strenge Corporate-Governance-Standards. Beide Unternehmen müssen noch beweisen, dass sie diese Hürden meistern können.
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