Mutares hat gestern den Verkauf der SRT Group samt Tochtergesellschaften, darunter Stuart, an Quiver abgeschlossen. Einen Verkaufspreis nannte das Unternehmen nicht. Medienberichten zufolge gab der vollzogene Verkauf den Ausschlag für den Kursanstieg der Mutares-Aktie um 3,6%.
Stuart erwirtschaftet nach Angaben von Mutares rund EUR 50 Mio. Umsatz. Die Mitteilung betrifft damit den abgeschlossenen Verkauf der Beteiligung und nicht mehr das vor gut einer Woche gemeldete Kaufangebot.
Efacec prüft strategische Ausstiegsoptionen
Für das Portfoliounternehmen Efacec prüft Mutares strategische Exit-Optionen mit Blick auf 2027. Das teilte das Unternehmen ebenfalls gestern mit, betonte aber ausdrücklich: Eine Transaktion ist weder beschlossen noch sicher.
Efacec meldete für die ersten neun Monate 2026 einen Umsatz von EUR 229 Mio. Hinzu kam ein bereinigtes EBITDA von EUR 34 Mio.
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Efacec einen Umsatz zwischen EUR 320 Mio. und EUR 335 Mio. Die EBITDA-Prognose liegt zwischen EUR 45 Mio. und EUR 55 Mio. Diese Beträge sind Erwartungen des Unternehmens, keine bereits erreichten Jahresergebnisse.
Der Auftragsbestand lag im September 2026 bei mehr als EUR 1,0 Mrd.
Kursziel und nächster Berichtstermin
MPCM hatte das Kursziel für Mutares vor rund zwei Wochen von EUR 41 auf EUR 45 angehoben. Zugleich bestätigte das Analysehaus die Kaufempfehlung. Analyst Stefan Augustin begründete die Anhebung mit möglichen Ausstiegsmöglichkeiten für Nord Gas Solutions. Dazu zählte er auch einen möglichen Börsengang.
Als nächster bestätigter Berichtstermin steht der 12. November an: Für diesen Tag hat Mutares im Finanzkalender die Veröffentlichung der Quartalsmitteilung zum dritten Quartal 2026 angekündigt.
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