Münchener Rück-Aktie: Stresstest!

Die Aktie des Rückversicherers verliert angesichts steigender Energiepreise und geopolitischer Risiken. Analysten sehen jedoch Aufholpotenzial und verweisen auf starke Dividendenausschüttungen.

Auf einen Blick:
  • Aktie verzeichnet deutliche Kursverluste
  • Steigende Energiepreise belasten Kalkulation
  • RBC Capital sieht Aufwärtspotenzial
  • Hohe Dividende und Aktienrückkäufe geplant

Den jüngsten Entwicklungen an den Märkten kann sich auch die Aktie der Münchener Rück nicht entziehen. Aufgrund stark steigender Energiepreise fürchten viele Ökonomen um eine wieder steigende Inflation, was bei den Rückversicherern zu einer neuen Kalkulation künftiger Schadensreserven führen könnte. Dazu kommen freilich auch dezente Sorgen um Schäden durch den anhaltenden Krieg in Nahost.

Die Anteilseigner sind bereits in die Defensive gegangen und die Münchener Rück-Aktie setzte in den letzten vier Wochen um gut fünf Prozent zurück. Auch auf Seiten der Analysten scheint die Vorsicht größer zu werden. Panik ist indes noch nicht ausgebrochen und in den Augen vieler Experten bleibt die Aktie der Münchener Rück eine interessante Angelegenheit.

Münchener Rück im Vorteil?

Bei RBC Capital gibt es zwar lediglich ein neutrales „Sector Perform“. Das Kursziel in Höhe von 570 Euro stellt aber nach den letzten Rückgängen ein ordentliches Aufholpotenzial in Aussicht. Begründet wird die Einschätzung damit, dass Versicherungsleistungen unverzichtbar seien. Dadurch dürfte die Münchener Rück Preisanpassungen relativ schmerzfrei durchführen können.

Münchener Rück Aktie Chart

Ein wenig Unsicherheit ob der neuerlichen Energiekrise bleibt dennoch, was auch die Experten nicht verschweigen möchten. Linderung verschaffen da vielleicht noch die recht großzügigen Ausschüttungen. 24 Euro je Aktie gibt es für das vergangene Geschäftsjahr als Dividende. Dazu verfolgt die Münchener Rück ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 2,25 Milliarden Euro.

Unsichere Zeiten

Die Fundamentalindikatoren bei der Münchener Rück sind weiterhin intakt und die aktuelle Krise ist für den Konzern eine tendenziell geringere Bedrohung als für viele andere börsennotierte Unternehmen. Dennoch bleibt eine Menge Unsicherheit in der Rechnung. Solange sich daran nichts ändert, ist trotz wohlmeinender Analystenbeiträge eher nicht mit einem plötzlichen Kaufrausch zu rechnen.

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