Eine Aktie, die vom jüngsten DAX-Aufschwung überhaupt nicht profitieren konnte, ist die Münchener Rückversicherungsgesellschaft. Die Aktie zählt mit Abgaben von gut 7 Prozent zu den schwächsten Performern im noch jungen Jahr 2026. Nur die Konkurrenz von Hannover Rück und Fresenius Medical Care (FMC) schneiden noch schlechter ab.
Preisdruck belastet
Belastet werden die Kurse in der Rückversicherungsbranche durch Preisdruck bei der Vertragserneuerungsrunde und negative Analystenstimmen. JPMorgan betrachtet Munich Re aber weiterhin als den bevorzugten Wert innerhalb des Sektors und rät zum Übergewichten („Overweight“) mit einem Kursziel von 655 Euro.
Münchener Rück Aktie Chart
Im Durchschnitt sehen die Analysten die Aktie mit 600 Euro fair bewertet, was einem Upside-Potenzial von immerhin rund 15 Prozent entspricht.
Chartbild angeschlagen
Kurzfristig bleibt das Chartbild aber weiter angeschlagen. Die Aktie hat mit der 200-Tage-Linie und der 50-Tage-Linie (SMA50) wichtige Signallinien durchbrochen und befindet sich nur knapp über der zentralen Unterstützung von 512,80/514,60 Euro.
Dieser Bereich kommt zwar weiterhin für eine Bodenbildung in Frage, wird der Support aber durchbrochen, öffnen sich die charttechnischen Schleusen für einen weiteren Abverkauf in Richtung 500 und 470 Euro.
Wie geht es für die Münchener Rück-Aktie weiter?
Für die Aktie spricht dagegen der zunehmend übverkaufte Zustand und die attraktive Bewertung. Aktuell weist der Titel ein Forward-KGV von 10,5 auf und lockt mit einer ansehnlichen Dividendenrendite von 4,5 Prozent.
Münchener Rück-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Münchener Rück-Analyse vom 16. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Münchener Rück-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Münchener Rück-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
