Die Stimmung bei Morgan Stanley ist derzeit durchaus positiv. CEO Ted Pick äußerte sich am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos optimistisch zum aktuellen Dealmaking-Umfeld. Grenzüberschreitende M&A-Aktivitäten und große Transaktionen würden künftig eine wichtige Rolle spielen, so Pick gegenüber Bloomberg Television.
Besonders interessant ist seine Einschätzung zur Künstlichen Intelligenz. KI werde als Beschleuniger für diese Entwicklung fungieren. Das klingt nach handfesten Geschäftschancen für die Investmentbank, die traditionell stark im Beratungsgeschäft positioniert ist.
Konkrete Deals bereits in Arbeit
Die Praxis folgt der Theorie offenbar auf dem Fuß. JPMorgan Chase und Morgan Stanley arbeiten gemeinsam mit dem Kosmetikhersteller L’Occitane Groupe an einem möglichen Börsengang in den USA. Bloomberg berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, dass der IPO bereits in diesem Jahr stattfinden könnte.
Solche Mandate zeigen, dass Morgan Stanley nicht nur redet, sondern auch liefert. Das M&A-Geschäft könnte tatsächlich wieder Fahrt aufnehmen, nachdem es in den vergangenen Quartalen eher verhalten lief. Für die Bank wäre das eine willkommene Einnahmequelle neben dem traditionellen Handelsgeschäft.
Analysten bleiben derweil bei ihrer positiven Einschätzung verschiedener Beteiligungen. Die Kursziele werden angepasst, das Vertrauen in die Positionierung der Bank scheint intakt. Ob sich die optimistischen Aussagen von CEO Pick tatsächlich in steigenden Gebühreneinnahmen niederschlagen, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen.
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