Die Entscheidung ist gefallen. Monte dei Paschi di Siena macht Nägel mit Köpfern und will Mediobanca komplett schlucken. Die Mailänder Bank wird damit von der Börse verschwinden. Die MPS-Aktie reagiert mit einem Plus von 2,6 Prozent.
Wochenlang hatte die Unsicherheit die Kurse belastet. Jetzt herrscht Klarheit. MPS kontrolliert bereits 86 Prozent an Mediobanca und will sich nun die restlichen 14 Prozent einverleiben. Wie genau das ablaufen soll, ließ die Bank allerdings noch offen. CEO Luigi Lovaglio hatte vergangene Woche bei der Vorlage der Jahreszahlen noch betont, man arbeite daran, maximale Einsparungen aus dem Zusammenschluss herauszuholen.
Die Marke bleibt, die Börsennotierung nicht
Interessant ist die geplante Struktur. Mediobanca verschwindet zwar als börsennotierte Gesellschaft, aber nicht als Marke. MPS wird eine nicht börsennotierte Einheit gründen, die das Private Banking und Investmentbanking unter dem Namen Mediobanca bündelt. Dort landet auch die 13-prozentige Beteiligung an der Versicherung Generali, was Mediobanca zum größten Einzelaktionär macht.
Intern hatte es durchaus Widerstand gegeben. Vertreter des Investors Francesco Gaetano Caltagirone hatten sich gegen die vollständige Integration gestemmt. Am Ende setzte sich aber die Linie des Managements durch. Am 27. Februar wird MPS den Strategieplan für die kombinierte Gruppe vorstellen. Dann dürften auch die letzten Details auf den Tisch kommen. Für Anleger ist die Richtung jetzt klar.
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