Liebe Leserin, liebe Leser,
es ist nach wie vor eine Erfolgsgeschichte: Die Monster Beverage Corporation kam 2002 mit seinem Energy-Drink auf den Markt, lange nach der österreichischen Red Bull GmbH. Und doch konnte sich das US-Unternehmen zu einem milliardenschweren Big Player entwickeln. So stieg der Nettoumsatz im zweiten Quartal 2026 um 20,2 Prozent auf 2,54 Milliarden US-Dollar, wie seit vergangener Woche bekannt ist. Dass der Kurs der Monster-Aktie am Dienstag plötzlich um die Hälfte einzubrechen schien, von zuvor 91,43 auf jetzt 45,20 US-Dollar, sorgte daher allenfalls kurz für einen Schock bei Anlegern.
Monster Beverage Aktie Chart
Aktiensplit 2:1 bei Aktie von Monster Beverage
Denn der vermeintliche Kurssturz war gar keiner, sondern im Wesentlichen dem bereits am 8. Juli 2026 angekündigten und nun umgesetzten Aktiensplit im Verhältnis 2:1 geschuldet. Dieser sei durch Monster Beverage in Form einer Stockdividende von 100 Prozent realisiert worden, heißt es beim Anlegermagazin Der Aktionär. „Im Rahmen des Aktiensplits bekamen alle Aktionäre, die bei Börsenschluss am 24. Juli 2026 im Aktienregister eingetragen waren, für jede gehaltene Aktie automatisch eine zusätzliche Stammaktie eingebucht“, so der Bericht. Die Zuteilung der neuen Papiere sei am Montag nach US-Handelsschluss erfolgt.
Da sich durch die Maßnahme die Anzahl der ausgegebenen Aktien verdoppelt hat, halbiert sich der Kurs rein rechnerisch. Der niedrigere Kurs soll, so das Kalkül, die Papiere des US-Unternehmens für Neuanleger attraktiver wirken lassen.
Kurs war nach Quartalszahlen zurückgegangen
Noch hat das nicht funktioniert: Nach den Quartalszahlen, die Monster am Donnerstag vorgelegte, hatte die Aktie nämlich tatsächlich nachgegeben, allerdings um überschaubare rund sechs Prozent. Dabei belief sich die Bruttomarge (Bruttogewinn im Verhältnis zum Nettoumsatz) im zweiten Quartal 2026 auf 55,9 Prozent, verglichen mit 55,7 Prozent im zweiten Quartal 2025.
Der Anstieg sei hauptsächlich auf Preismaßnahmen und den Produktverkaufsmix zurückzuführen, hieß es. „Diesem standen jedoch gestiegene Kosten für Aluminiumdosen, der geografische Absatzmix sowie höhere Frachtkosten (Eingangsfracht) teilweise entgegen.“
- Dennoch stieg das operative Ergebnis im Quartal um 17,2 Prozent auf jetzt 740,4 Mio. US-Dollar
- Der Nettogewinn stieg im ersten Halbjahr gar um 23,9 Prozent auf 1,15 Milliarden US-Dollar
Monster-Aktie mit hohem Kurs-Gewinn-Verhältnis
Gut möglich, dass dies dem ein oder anderen Anleger, pardon, sauer aufstieß. Zudem ist die Aktie mit einem vorausschauendne Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 39 mit Sicherheit kein Schnäppchen. Zudem hat sie sich im zurückliegenden Jahr im Wert noch immer fast verdoppelt. Und so blicken auch die Analysten etwas vorsichtiger auf die Anteilscheine des Energy-Drink-Produzenten.
Laut marketscreener.com liegt das durchschnittliche Kursziel für die Aktie der Monster Beverage Corporation bei 48,30 US-Dollar – und damit nur unwesentlich über dem aktuellen Kurs. Dazu passen auch die Einschätzungen. Von derzeit 26 Analysten würden
- 14 die Aktie im Moment kaufen
- elf raten zum Halten der Papiere
- einer würde Monster sogar abstoßen
Kursziel für Monster Beverage schon fast erreicht
So hatte etwa die Deutsche Bank hat die Aktie von Monster Beverage zuletzt von „Buy“ auf „Hold“ herabgestuft. Als Grund nannten die Analysten laut investing.com „die jüngste Outperformance der Aktie des Energy-Drink-Herstellers“. Die aktuelle Bewertung spiegele bereits Erwartungen wider, die trotz der starken operativen Dynamik des Unternehmens nur schwer zu übertreffen seien.
Die Deutsche Bank erhöhte zwar das Kursziel für die Aktie kurz vor den Zahlen auf 98 US-Dollar (was nach dem Split 49 Dollar entspricht), das Ziel ist jedoch fast schon erreicht. Eine weiterhin solide Geschäftsentwicklung sei bereits weitgehend eingepreist, hieß es. Enttäuschungen beim Kategoriewachstum, den Einzelhandelstrends, der internationalen Expansion oder der Margenverbesserung könnten zu einem deutlicheren Kursrückgang führen, so die Analysten. Nach dem Quartalsbericht hat die Bank ihre neutrale Einschätzung für die Monster-Aktie daher bestätigt.
Monster Beverage-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Monster Beverage-Analyse vom 12. August liefert die Antwort:
Die neusten Monster Beverage-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Monster Beverage-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Monster Beverage: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
