MongoDB-Aktie: Das böse Erwachen!

MongoDBs Quartalsergebnisse übertrafen die Erwartungen, doch ein schwächer als erwarteter Ausblick für das aktuelle Quartal löste einen massiven Kursrutsch aus.

Auf einen Blick:
  • Kurseinbruch von über 20% nach gemischtem Ausblick
  • Q1-Prognose mit 1,15-1,19 Dollar je Aktie unter Erwartungen
  • Quartalszahlen mit 26,8% Umsatzwachstum übertreffen Schätzungen
  • Führungswechsel: Neue Chief Customer Officer, zwei Top-Manager gehen

Die Aktie von MongoDB ist am Montag im nachbörslichen Handel regelrecht abgestürzt. Ein Minus von über 24 % steht zu Buche. Das ist bitter für alle Anleger, die auf eine Fortsetzung der positiven Entwicklung gesetzt hatten. Denn die Quartalszahlen selbst waren eigentlich gar nicht schlecht.

MongoDB verdiente im abgelaufenen Quartal bis Ende Januar adjustiert 1,65 Dollar je Aktie. Der Umsatz kletterte um satte 26,8 % auf 695,1 Millionen Dollar. Analysten hatten lediglich 1,48 Dollar je Aktie und 670,07 Millionen Dollar Umsatz erwartet. Die Atlas-Plattform, das Kernprodukt, legte um 29 % zu. Zudem gewann das Unternehmen 2.700 neue Kunden hinzu und kommt nun auf insgesamt 65.200 Kunden.

CEO CJ Desai zeigte sich zufrieden und sprach von starker Nachfrage über alle Produktlinien hinweg. Die Rule of 40 wurde erreicht, was bedeutet, dass Umsatzwachstum und operative Marge zusammen über 40 % liegen. Klingt alles gut, oder?

MongoDB Aktie Chart

Der Ausblick verhagelt die Stimmung komplett

Doch dann kam die Prognose. Für das laufende erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 erwartet MongoDB nur 1,15 bis 1,19 Dollar je Aktie auf adjustierter Basis. Die Analysten hatten mit 1,20 Dollar gerechnet. Das mag nach wenig Diskrepanz klingen, aber der Markt reagiert gnadenlos. Für das Gesamtjahr liegt die Prognose mit 5,75 bis 5,93 Dollar je Aktie zwar über den Erwartungen von 5,69 Dollar, doch das interessiert im Moment niemanden.

Hinzu kommt eine Führungsumstrukturierung. Erica Violini wird neue Chief Customer Officer und kommt von ServiceNow. Gleichzeitig verlassen Cedric Pech und Paul Capombassis das Unternehmen. Pech war President of Field Operations, Capombassis Chief Revenue Officer. Solche Wechsel in der Führungsriege sorgen für zusätzliche Unsicherheit.

Die Anleger müssen jetzt abwarten, wie die Analysten der Bankhäuser auf die neuesten Zahlen reagieren. Vielleicht gibt es dort mehr Klarheit hinsichtlich realistischer Kursziele. Doch eines ist sicher: Der Schock sitzt tief und die Erholung dürfte einige Zeit brauchen.

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