Nach tagelangen Kursrückgängen gelang der Moderna-Aktie am Freitag mit einem Kursgewinn von fünf Prozent ein positiver Wochenschluss. Was steckt hinter dem Rebound des Biotech-Unternehmens?
Das Tal der Tränen durchschritten?
Offenbar bewerteten Anleger die von Moderna vorgelegten Zahlen überwiegend positiv. Der Umsatz brach im vergangenen Jahr zwar um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein, aber Moderna zeigte ein recht solides Schlussquartal, was die Hoffnung der Börse nährt, dass das Tal der Tränen endgültig durchschritten ist. Aufgrund einer strikten Kostenkontrolle konnte Moderna seinen Nettoverlust 2025 um ca. 20 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar verringern.
Aber die Vergangenheit zählt bei diesem Biotech-Unternehmen sowieso kaum. Die Börse fokussiert sich bereits seit längerem auf die Entwicklung der Pipeline von Moderna.
Ein großer Rückschritt in diesem Zusammenhang war die Meldung vor wenigen Tagen, dass die US-Arzneimittelbehörde das Studiendesign des jüngsten Grippeimpfstoffkandidaten von Moderna bemängelte. Diese Bedenken könnten die Vermarktung des Impfstoffs wesentlich verzögern.
Sind diese Ziele schaftbar?
Im laufenden Jahr peilt Moderna ein Umsatzwachstum von zehn Prozent an. Gleichzeitig sollen die Betriebsausgaben weiter sinken. Ob sich diese Ziele umsetzen lassen, wird maßgeblich vom Fortschritt in der Pipeline und der Zulassung neuer Kandidaten abhängen.
Die kommenden Tagen werden zeigen, ob der Kursgewinn am Freitag eine Trendwende für die Moderna-Aktie einläuten konnte. Dann wäre sogar ein Hochlauf des Biotech-Titels auf das 12-Monatshoch bei knapp über 50 US-Dollar möglich.
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