Moderna hat am Samstag ein Investorentreffen zur Onkologie veranstaltet. Nach Unternehmensangaben folgte die Veranstaltung auf die Präsentation der detaillierten Ergebnisse der Phase-3-Studie INTerpath-001 beim ESMO-Kongress. Dort stellte Moderna die Untersuchung von intismeran autogene in Kombination mit pembrolizumab bei Patienten mit vollständig entferntem Melanom vor.
Studienerfolg traf auf hohe Erwartungen
Die zuvor nach einem Datenleck vorzeitig veröffentlichten Ergebnisse zeigten nach Angaben von Moderna und Merck einen Vorteil gegenüber Keytruda allein. Die Kombination reduzierte das Risiko eines Melanom-Rückfalls oder Todes um 42%; die zugehörige Hazard Ratio betrug 0,58.
Das Risiko von Fernmetastasen oder Tod sank um 38%, bei einer Hazard Ratio von 0,62. Die Studie schloss Patienten mit Melanomen der Stadien IIB bis IV ein. Medienberichten zufolge blieb das Ergebnis hinter den Resultaten der früheren Phase-2-Studie zurück, die hohe Erwartungen geweckt hatten.
Reuters beschrieb den anschließenden Ausverkauf als Gewinnmitnahmen nach der Veröffentlichung der Nachricht. Die Moderna-Aktie gibt heute um 0,6% auf 184,28 € nach.
Aktienverkauf unter festgelegtem Handelsplan
Eine weitere Unternehmensmeldung betrifft einen Aktienverkauf von Präsident Stephen Hoge. Laut einer Pflichtmitteilung an die SEC meldete Hoge am 15. Oktober den Verkauf von 39.145 Aktien zu einem gewichteten Durchschnittspreis von 220,72 $.
Die Transaktion erfolgte unter einem Handelsplan nach Regel 10b5-1, der am 15. Juni verabschiedet worden war. Die Pflichtmitteilung nennt außerdem Optionsausübungen im Zusammenhang mit den gemeldeten Verkäufen.
Als nächster bestätigter Finanztermin steht die Veröffentlichung der Geschäftszahlen an: Moderna will am 6. November 2026 die Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 vorlegen.
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