Amazon steht an einem Wendepunkt. Die Amazon-Aktie hat innerhalb eines Monats rund 12 Prozent an Wert verloren und notiert bei 210 Dollar. Doch ein Selbstläufer ist sie auch nicht. Der Titel nähert sich dem fairen Wert. Für ein echtes Schnäppchen reicht es noch nicht.
Die Zahlen von Amazon sehen solide aus. Umsatz und operativer Gewinn legen zweistellig zu. Vor allem Amazon Web Services treibt das Geschäft. Die Cloud wächst weiter kräftig. Künstliche Intelligenz liefert zusätzlichen Schub. Eigene Chips wie Trainium senken Kosten und bringen neue Erlöse. Amazon mischt im KI-Rennen ganz vorne mit.
Amazon Aktie Chart
Doch es gibt eine Schattenseite
Amazon plant für 2026 Investitionen von rund 200 Mrd. Dollar. Das Geld fließt vor allem in Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Der freie Cashflow dürfte dadurch erneut ins Minus rutschen. Anleger kennen dieses Spiel. Amazon investiert aggressiv, um später zu kassieren. Trotzdem steigt das Risiko. Nicht jede Tech-Welle zahlt sich am Ende aus.
Gleichzeitig verlangsamt sich das Wachstum. Statt früherer Traumraten schafft Amazon nur noch Zuwächse im niedrigen Teen-Bereich. Für ein Unternehmen dieser Größe bleibt das stark. Doch die Bewertung verlangt weiter Optimismus.
Immerhin steht die Bilanz stabil da. Viel Cash. Moderate Schulden. Das verschafft Luft für die Investitionsoffensive.
Was heißt das für Amazon-Anleger?
Amazon bleibt ein Qualitätswert mit starkem Burggraben. KI und Cloud bieten Fantasie. Die gewaltigen Ausgaben drücken jedoch kurzfristig. Wer einsteigt, braucht Geduld. Noch ist die Aktie von Amazon eher Halten als Kaufen. Sollte sie weiter fallen, könnte sich das Bild schnell drehen.
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