MicroStrategy-Aktie: Zum Scheitern verurteilt?

Trotz massiver Bitcoin-Käufe via Vorzugsaktien sieht Ökonom Schiff ein riskantes Modell. Der Aktienkurs bleibt angeschlagen.

Auf einen Blick:
  • Weitere Bitcoin-Zukäufe für Milliardenbetrag
  • Finanzierung durch Vorzugsaktien mit hoher Dividende
  • Ökonom Peter Schiff warnt vor Risiken
  • Aktienkurs mit deutlichen Verlusten im Jahresvergleich

Dramatische Kursrückgänge beim Bitcoin haben MicroStrategy bislang nicht davon abgehalten, weiter fleißig zuzukaufen. Im Gegenteil: im April nahm das Unternehmen laut „Yahoo Finance“ erneut 2,54 Milliarden US-Dollar in die Hand, um weitere Bitcoin einzusammeln. Finanziert wurde das Ganze über die Ausgabe von Vorzugsaktien, welche eine variable Dividende von 11,5 Prozent verspricht.

Genau darin sieht der Ökonom und Bitcoin-Skeptiker Peter Schiff ein handfestes Problem. In Beiträgen auf X warnte Schiff davor, dass MicroStrategy seine Strategie nur aufrechterhalten könne, indem eines Tages Bitcoin verkauft werden. Ansonsten blieben nur immer neue Ausgaben von Vorzugsaktien, welche aber auf immer weniger Interessenten stoßen würden.

MicroStrategy in der Abwärtsspirale?

Peter Schiff sieht darin eine recht zuverlässige Abwärtsspirale und seiner Ansicht nach scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der große Knall kommt. Allerdings ist das natürlich nur eine Meinung von vielen. Es gibt weiterhin auch genügend Verfechter der Akkumulationsstrategie von MicroStrategy. Darunter selbstredend das Management selbst.

An der Börse wird vor allem auf den Bitcoin-Kurs geschielt. Denn je höher jener ausfällt, desto mehr sind auch die Assets von MicroStrategy wert und desto eher werden sich Anleger finden, die sich auf die Aktie einlassen. Erholen konnte der Bitcoin sich von seinem herben Einbruch aus dem vergangenen Herbst bisher nicht.

Auf niedrigem Niveau

MicroStrategy Aktie Chart

Wenig überraschend folgte die MicroStrategy diesem Beispiel mit Kursverlusten von knapp 60 Prozent im Jahresvergleich. Im April versuchten die Bullen sich an einer kleinen Erholung, die in charttechnischer Sicht aber noch keinen Turnaround auslösen konnte. Empfehlen lässt sich die Aktie weiterhin nicht. Man muss nicht alle Ansichten von Peter Schiff teilen, um klare Risiken zu erkennen.

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