Die Talfahrt der MicroStrategy-Aktie geht in die nächste Runde. Am gestrigen Donnerstag sackte der Kurs des Bitcoin-Treasury-Unternehmens deutlich unter die Marke von 150 US-Dollar. Der Kursverlust hat längst besorgniserregend Ausmaße angenommen. In den letzten sechs Monaten verlor die Strategy-Aktie über 60 Prozent an Wert. Woran liegt das?
Weniger Wert als der Bitcoin
Es liegt an der Talfahrt des Bitcoin-Kurses. Auch die wichtigste Kryptowährung der Welt hat in den letzten Monaten den Rückwärtsgang eingeschaltet und notiert inzwischen fast auf einem neuen 12-Monatstief.
Das wird langsam zu einem strukturellen Problem für Strategy. Bislang konnte das Unternehmen Aktien mit einem Aufschlag auf den rechnerischen Bitcoin-Wert ausgeben. Vereinfacht gesagt bedeutete das, dass Strategy bei Kapitalerhöhungen mehr Geld einnahm, als es für den Kauf von Bitcoin ausgeben musste.
Doch dieser Spieß hat sich inzwischen umgedreht. Die Strategy-Aktie handelt inzwischen unter ihrem rechnerischen Bitcoin-Wert. Das Market-to-Net-Asset-Value-Verhältnis ist unter 1 gesunken. Der bisherige Hebel des Strategy-Geschäftsmodells wirkt sich inzwischen negativ aus.
Nur was für echte Krypto-Fans
Vor diesem Hintergrund drängt sich die Strategy-Aktie nicht zum Kauf auf. Wie lange die Talfahrt der Kryptobranche noch anhält, ist unter Experten umstritten. Viele Analysten sehen inzwischen ein mehr oder weniger großes Upside für den Bitcoin-Treasurer.
Ein Investment in die Strategy-Aktie sei deshalb nur hartgesottenen Krypto-Fans ans Herz gelegt. Alle anderen Anleger lässt die Aktie einfach nicht ruhig schlafen.
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