Microsoft hat in den letzten Jahren etliche Milliarden in seine KI-Bemühungen gesteckt, was sich freilich auch eines Tages auszahlen soll. Dieser magische Moment scheint jedoch erst einmal in die Ferne zu rücken. Denn wie Medienberichten zu entnehmen ist, hat der Konzern die Verkaufsziele für die KI-Software Copilot wohl drastisch gesenkt.
Zuvor zeigte sich, dass bisherige Ziele nicht ansatzweise erreicht werden konnten. Zudem erfolg die Adaption unter den Nutzern zögerlich und die Grenzen der KI-Software werden offensichtlicher. In bis zu 70 Prozent der Fälle scheinen KI-Agenten von Microsoft nicht in der Lage zu sein, Aufgaben erfolgreich abzuschließen.
Die Konkurrenz schläft nicht
Microsoft selbst will von einem Nachlassen bei KI nichts wissen. Dennoch hinterlassen entsprechende Berichte Eindruck an den Märkten. All das geschieht in einem Umfeld, in welchem ohnehin etwas mehr an den Wachstumsaussichten von Künstlicher Intelligenz gezweifelt wird. Niemand leugnet die künftige Bedeutung der Technologie. Doch die bisherigen Erwartungen kommen auf den Prüfstand.
Zusätzlich dazu bekommt Microsoft es mit immer stärkerer Konkurrenz zu tun. Vor allem Google sorgt momentan mit Gemini 3 für viel Aufsehen. Die Ergebnisse des KI-Modells werden von vielen Beobachtern als besser und schneller als jene des Microsoft-Partners OpenAI angesehen. Außerdem scheint die Integration von Nutzern besser abzulaufen.
Microsoft zeigt sich leichter
Microsoft Aktie Chart
Solche Entwicklungen sorgten zwar noch nicht für einen echten Crash bei der Microsoft-Aktie, welche gestern mit 476,39 US-Dollar noch immer auf hohem Niveau aus dem Handel ging. Doch der Abstand zum Allzeit-Hoch bei 555,45 Dollar ist nicht zu übersehen. Das Wachstumstempo scheint nachzulassen und die Erwartungen an die KI werden ein Stück weit geerdet. Auf lange Sicht muss das nichts Schlechtes sein. Momentan nimmt es der Rallye aber den Wind aus den Segeln.
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