Microsoft und der US-amerikanische Industriekonzern 3M haben vor wenigen Tagen eine strategische Partnerschaft in zwei Richtungen bekannt gegeben: Microsoft setzt als erster Hyperscaler weltweit die neue Glasfaserverbindungstechnologie von 3M in seinen Rechenzentren ein, während 3M Microsofts KI-Plattformen für die eigene Unternehmenstransformation nutzt.
Microsoft-Aktie: Neue Glasfasertechnik reduziert Ausfallrisiken und Installationszeiten
Im Kern der Infrastrukturpartnerschaft steht 3Ms sogenannte Expanded Beam Optical-Technologie – kurz EBO. Sie unterscheidet sich von klassischen Glasfaserverbindern dadurch, dass der Lichtstrahl beim Verbinden nicht direkt aufeinandertrifft, sondern aufgeweitet wird.
Das macht die Verbindungen deutlich unempfindlicher gegenüber Staub und mechanischen Belastungen, die bei Installation und Wartung in dicht bestückten Rechenzentren unvermeidlich auftreten. Häufige Reinigungs- und Inspektionsprozesse entfallen weitgehend. Erste Einsätze in Microsofts Azure-Rechenzentren haben laut Pressemitteilung kürzere Netzwerkinstallationszeiten unter realen Betriebsbedingungen gezeigt.
Microsoft-Aktie: Microsoft Frontier Company automatisiert 3Ms Auftragsmanagement
In die andere Richtung setzt 3M Microsofts KI-Plattformen für seine eigene Unternehmenstransformation ein – in den Bereichen Kundenservice, Finanzen, Vertrieb und Marketing.
Ein konkretes Beispiel ist der Einsatz der neu gegründeten Microsoft Frontier Company: Deren Ingenieure helfen 3Ms Global Business Services-Team dabei, den Auftragsabwicklungsprozess zu automatisieren – von Bonitätsprüfungen über Zahlungsüberwachung bis hin zu Systemaktualisierungen. Gesteuert wird das Ganze durch KI-Agenten, die in kritischen Prozessschritten von Menschen überwacht werden.
Microsoft-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Microsoft-Analyse vom 21. Juli liefert die Antwort:
Die neusten Microsoft-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Microsoft-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
