Microsoft-Aktie: Wahnsinn pur!

Microsoft nimmt erstes Fairwater-Rechenzentrum in Wisconsin in Betrieb und plant Milliardeninvestitionen bis 2028.

Auf einen Blick:
  • Erstes Rechenzentrum in Wisconsin fertiggestellt
  • Investitionen von 4,7 Milliarden Dollar geplant
  • Zweites Rechenzentrum bereits im Bau
  • Aktie trotz Fortschritten im Minus

Wichtiger Meilenstein für Microsoft: Wie der Techgigant vor wenigen Tagen bekannt gab, hat er sein erstes Rechenzentrum im US-Bundesstaat Wisconsin, das sogenannte Fairwater-Rechenzentrum in Mount Pleasant, vollständig in Betrieb genommen.

Der Bau wurde dank des Einsatzes von fast 10.000 Bauarbeitern früher als geplant fertiggestellt und liegt nun mit rund 550 Vollzeitbeschäftigten im laufenden Betrieb.

Microsoft-Aktie: 4,7 Milliarden Dollar bis 2028 in Wisconsin

Microsoft-Präsident Brad Smith bezeichnete das Fairwater-Rechenzentrum als den derzeit leistungsfähigsten Supercomputer der Welt und betonte, der Standort solle die nächste Generation von KI-Innovationen weltweit mitantreiben und gleichzeitig langfristige wirtschaftliche Chancen in der Region schaffen.

Bis 2028 will Microsoft insgesamt rund 4,7 Milliarden Dollar in Wisconsin investieren. Bisher wurden direkte Einkäufe bei 29 Unternehmen in elf Bundesstaatsgemeinden getätigt – von Baulieferanten über Stahlbauunternehmen bis hin zu Herstellern elektrischer Ausrüstung.

Microsoft-Aktie: Zweites Rechenzentrum bereits im Bau

Unmittelbar neben dem ersten Gebäude ist bereits der Bau eines zweiten Rechenzentrums im Gange, das 2028 fertiggestellt werden soll. Nach dessen Inbetriebnahme soll die Gesamtzahl der Vollzeitbeschäftigten vor Ort auf rund 800 wachsen.

Der Wisconsin-Campus ist ein weiterer Beleg für Microsofts massives KI-Infrastrukturprogramm, das für 2026 Gesamtinvestitionen von rund 80 Milliarden Dollar vorsieht.

Microsoft-Aktie deutlich entfernt von alten Höchstständen

Trotz der operativen Fortschritte hat die Microsoft-Aktie zuletzt Schwäche gezeigt. Auf 1-Jahres-Sicht steht der Big Tech-Titel mit -21,5 % im Minus. Einige Anleger zweifeln zunehmend daran, ob die enormen KI-Investitionen in absehbarer Zeit ausreichend Umsatz und Gewinn generieren. Gleichzeitig befürchten einige Investoren, dass die Fortschritte bei der KI das klassische Software-Geschäft etwa mit den Office-Produkten kannibalisieren könnten.

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