Es gibt Momente, in denen der Markt einfach nicht aufhört, für schlechte Laune zu sorgen. Für Microsoft und den gesamten Enterprise-Software-Sektor ist das gerade so ein Moment. Nahezu täglich neue Negativschlagzeilen rund um Künstliche Intelligenz, die angeblich das klassische Softwaregeschäft aushebeln soll. Der Sektor hängt hinterher. Und doch passiert etwas Interessantes: Die Value-Investoren halten die Hände still.
BNP Paribas hat nachgeschaut
Die Investmentbank BNP Paribas hat sich die Positionierung der großen, wertorientierten Investoren genauer angesehen, und das Ergebnis ist bemerkenswert nüchtern. Trotz der scheinbar endlosen Flut negativer Nachrichten und der schwachen relativen Performance des Sektors halten Value-Investoren ihre Positionen in Microsoft und ServiceNow. Zumindest vorerst, wie BNP Paribas einschränkt. Aber sie tun es eben noch.
Microsoft Aktie Chart
Was steckt dahinter?
Value-Investoren verkaufen nicht bei schlechter Stimmung. Sie verkaufen, wenn sich die fundamentale Geschichte ändert. Offenbar sehen sie das bei Microsoft noch nicht so. Wer jahrelang auf stabile Cashflows, Marktmacht und Preissetzungsstärke gesetzt hat, lässt sich von KI-Dystopie-Szenarien nicht so schnell aus dem Depot jagen. Das ist wohl der Kern der Sache.
Ob das klug ist, wird der Markt zeigen. Oder anders formuliert: Es ist eine Wette auf Stabilität in einem Umfeld, das gerade alles andere als stabil wirkt. Und manchmal gewinnt am Ende genau diese Wette.
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