Microsoft hat keine Zeit zu verlieren. Demnach hat der US-Techkonzern früher als gedacht sein neues Rechenzentrum „Fairwater“ im US-Bundesstaat Wisconsin in Betrieb genommen. Laut CEO Satya Nadella handelt es sich um das leistungsstärkste KI‑Datenzentrum der Welt, aufgebaut als ein einziger, nahtloser Cluster aus Hunderttausenden Nvidia‑GB200‑Beschleunigern.
Microsoft-Aktie: „Fairwater“ in Wisconsin soll Supercomputer übertreffen
Die Anlage soll zehnmal mehr Leistung liefern als der derzeit schnellste Supercomputer und ist vollständig auf exponentielle KI‑Workloads ausgelegt – vom Erlernen neuer Fähigkeiten, über das Feintuning der Modelle, bis hin zum späteren weltweiten Ausführen der fertigen KI‑Anwendungen.
Fairwater ist als integriertes System konzipiert: Compute, Netzwerk und Speicher wurden gemeinsam entwickelt, sodass einzelne Jobs vom ersten Tag an über Tausende GPUs skaliert werden können.
Microsoft-Aktie: Konzern betont Wassersicherheit
Die Anlage nutzt ein geschlossenes Flüssigkühlsystem, das nach der Bauphase kein Wasser mehr verbraucht, und Microsoft gleicht den Energiebedarf vollständig mit erneuerbaren Quellen aus.
Zuletzt hatte es in den USA immer wieder massive Kritik an den Techkonzernen vonseiten der Umweltschützer und lokaler Gemeinden gegeben, da die hochleistungsfähigen Rechenzentren nicht nur enorm viel Strom, sondern auch jede Menge Wasser zur Kühlung verbrauchen.
Nadella betont, dass Fairwater nur eines von mehreren identischen Megarechenzentren ist, die Microsoft derzeit in den USA unter der Bezeichnung „Fairwater“ errichtet. Der Name soll die vom Konzern genannten Vorteile in Sachen Wasserverbrauch öffentlichkeitswirksam betonen.
Insgesamt hat das Unternehmen im vergangenen Jahr über 2 Gigawatt neue Kapazität aufgebaut – etwa so viel wie zwei Kernkraftwerke. Ziel ist es, die physische Infrastruktur für die nächste Generation von KI‑Modellen zu schaffen und Engpässe bei Rechenkapazität zu vermeiden.
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