Der KI-Boom hat auch seine Schattenseiten – vor allem mit Blick auf den extrem hohen Strom- und Wasserbedarf der Rechenzentren. Entsprechend übt die US-Regierung unter Donald Trump Druck auf Big Tech aus und fordert von den Konzernen, dass der höhere Energiebedarf der Industrie nicht zu steigenden Stromrechnungen bei Privathaushalten führen dürfe.
Microsoft-Aktie: Techkonzern will Belastung für Bevölkerung begrenzen
Microsoft jedenfalls hat nun auf die Anweisungen aus dem Weißen Haus reagiert. Der Konzern hat eine umfassende Initiative vorgestellt, die den wachsenden Widerstand in den Gemeinden entschärfen soll.
Der Konzern kündigte an, sämtliche Stromkosten seiner Rechenzentren selbst zu tragen, damit sie nicht auf private Verbraucher abgewälzt werden. Zudem will Microsoft frühzeitig mit Energieversorgern planen, eigene Infrastrukturinvestitionen übernehmen und neue Tarifmodelle unterstützen, die Großverbraucher stärker belasten.
Auch beim Wasserverbrauch macht der Konzern Zugeständnisse: Bis 2030 soll die Wasserintensität der Rechenzentren um 40 Prozent sinken. Microsoft verspricht, mehr Wasser in lokale Systeme zurückzuführen, als verbraucht wird. Zusätzlich sollen Gemeinden von neuen Jobs, höheren Steuereinnahmen und Investitionen in lokale KI‑Bildungsprogramme profitieren.
Microsoft-Aktie: Bedenken wegen ausufernder Lebenshaltungskosten
Zur Einordnung: Der Widerstand lokaler Gemeinden bedroht die KI-Ausbaupläne amerikanischer Techkonzerne. Im November hatte CNCB über einen Fall aus Wisconsin berichtet. Demnach musste Microsoft dort die Pläne für ein neues Rechenzentrum wegen Protesten aus der Bevölkerung vorübergehend auf Eis legen. Nun will der Techriese mit einer neuen Stromtarif-Struktur die Bedenken ausräumen.
Trump wiederum steht unter Druck, die zuletzt ausufernden Lebenshaltungskosten der Amerikaner im Zaum zu halten. Vor allem, da im November die Zwischenwahlen anstehen.
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