Microsoft-Aktie: Schier unendliche Geldquelle!

Microsoft und EY bündeln Kräfte für milliardenschwere KI-Integration in Großunternehmen. Erste Ergebnisse zeigen deutliche Produktivitätssteigerungen.

Auf einen Blick:
  • Milliardeninvestition in KI-Partnerschaft
  • Gemeinsame Teams für Kundenprojekte
  • EY als Testkunde mit messbaren Erfolgen
  • Copilot-Ausbau auf 400.000 Mitarbeiter

Der US-Techgigant Microsoft und die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY haben vor wenigen Tagen eine deutliche Ausweitung ihrer langjährigen Partnerschaft angekündigt.

Über fünf Jahre wollen beide Unternehmen gemeinsam mehr als eine Milliarde Dollar investieren, um Großunternehmen bei der konzernweiten Einführung von KI zu begleiten.

Microsoft-Aktie: Ingenieure und Branchenberater arbeiten künftig zusammen

Kern der Initiative ist ein neues Liefermodell: Teams aus Microsofts sogenannten Forward Deployed Engineers – also Softwareentwicklern, die direkt beim Kunden arbeiten – und EY-Branchenspezialisten sollen gemeinsam eingesetzt werden. Damit sollen Unternehmen nicht nur einzelne KI-Pilotprojekte umsetzen, sondern KI tief in ihre Kernprozesse einbinden – in Bereichen wie Finanzen, Steuern, Risikomanagement, Personal und Lieferkette.

EY-Chefin Janet Truncale betonte, Kunden erhielten damit Zugang zu einem einzigen integrierten Team, das Microsofts technologische Tiefe mit EYs Branchenwissen und Erfahrung im Veränderungsmanagement verbinde. Microsoft-Manager Judson Althoff ergänzte, die Unternehmen, die beim KI-Wettbewerb die Nase vorn hätten, seien jene, die KI nicht mehr ausprobten, sondern als Kerntreiber ihrer Geschäftsentwicklung einsetzten.

Microsoft-Aktie: EY selbst als erster Testfall – mit messbaren Ergebnissen

EY fungiert dabei als sogenannter Client Zero – also als erstes Testunternehmen für die gemeinsamen Ansätze. Bereits der frühere Einsatz von Microsofts KI-Assistenten Copilot bei 150.000 EY-Mitarbeitern habe die Produktivität um 15 Prozent gesteigert.

Besonders eindrucksvoll: Durch den Einsatz von Microsoft-Software in der Finanzabteilung sanken die Durchlaufzeiten um 95 Prozent und die Betriebskosten um mehr als 37 Prozent. In der Wirtschaftsprüfung wurde ein System mit mehreren zusammenarbeitenden KI-Agenten in die Workflows von 130.000 Prüfern integriert, das 160.000 Prüfungsaufträge begleitet. Nun soll Copilot auf alle mehr als 400.000 EY-Mitarbeiter weltweit ausgerollt werden.

Die Kooperation ist ein weiteres Signal für Microsofts Strategie, Azure und Copilot über großangelegte Partnerschaften mit Beratungsunternehmen tief in der Unternehmenswelt zu verankern. Je mehr Großkunden ihre KI-Transformation auf Microsofts Plattform aufbauen, desto stabiler werden die langfristigen Einnahmen aus dem Cloud- und KI-Geschäft – dem mit Abstand profitabelsten Segment des Konzerns.

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