Wenn Morgan Stanley das Wort „klar“ benutzt, meinen sie es meistens auch so. Und in dieser Woche haben die Analysten von Morgan Stanley genau das getan: Microsofts Führungsrolle im Bereich generative KI sei „klar“, so das Urteil, gestützt auf einen CIO-Survey aus dem zweiten Quartal 2026.
Robuste Nachfrage, wo es zählt
Die Umfrage unter Chief Information Officers zeigt demnach robuste Nachfragetrends bei Microsoft 365, Copilot und Azure. Drei Produkte, drei Wachstumstreiber. Microsoft habe es geschafft, seine Position zu halten, heißt es in der Analyse. Was das konkret bedeutet, lässt sich an der Marktkapitalisierung ablesen: rund 2.598 Milliarden US-Dollar, Stand jetzt.
YTD minus 13 Prozent, und nun?
Das klingt alles gut, nur hat die Microsoft-Aktie in diesem Jahr bis Mitte Juli trotzdem rund 13 Prozent verloren. In Euro gerechnet. Die 52-Wochen-Spanne reicht von 307 bis 490 Euro, was zeigt, wie weit die Aktie schon von ihren Hochs entfernt ist. Zuletzt allerdings dreht das Bild: plus 7,1 Prozent in den vergangenen 30 Tagen.
Norwegischer Staatsfonds hat schon verkauft
Nicht jeder sieht das so optimistisch wie Morgan Stanley. Ende Juni wurde bekannt, dass der norwegische Staatsfonds seine Microsoft-Beteiligung reduziert hat, zusammen mit Apple, Nvidia und Alphabet. Der Kurs zuckte damals nicht einmal. Am Folgetag null Prozent, nach drei Tagen minimal im Minus. Der Markt hat das also schlicht ignoriert.
Morgan Stanley hingegen schaut auf die Produktnachfrage und sagt: Führung ist Führung. Die nächsten Quartalszahlen kommen am 15. Oktober 2026. Dann wissen wir, ob die CIOs ihr Geld auch wirklich ausgegeben haben.
Microsoft-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Microsoft-Analyse vom 17. Juli liefert die Antwort:
Die neusten Microsoft-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Microsoft-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
