Microsoft-Aktie: Heftiger Alarm wegen China!

Microsoft-Präsident Brad Smith sieht China im Vorteil, da dessen günstige, staatlich geförderte KI-Modelle wie DeepSeek Marktanteile im globalen Süden gewinnen.

Auf einen Blick:
  • China setzt auf kostengünstige Open-Source-KI-Modelle
  • DeepSeek erreicht hohe Marktanteile in afrikanischen Ländern
  • US-Unternehmen geraten laut Microsoft ins Hintertreffen
  • Warnung vor wachsender digitaler Kluft weltweit

Der DeepSeek-Schock vor rund einem Jahr scheint in der US-Techbranche immer noch tief zu sitzen. Microsoft jedenfalls hat nun eine deutliche Warnung bezüglich Chinas KI-Ambitionen ausgesprochen.

Microsoft-Aktie: Brad Smith warnt vor Chinas KI-Offensive im globalen Süden

Laut einem Bericht der Financial Times (FT) sieht der Konzern die Volksrepublik gar im Vorteil und warnt davor, dass US‑amerikanische KI‑Unternehmen in vielen Weltregionen zunehmend ins Hintertreffen gerieten. Dies gelte vor allem für Gebiete außerhalb des Westens.

Der Grund: Chinesische Anbieter setzen verstärkt auf besonders günstige, offen verfügbare KI‑Modelle, die laut FT durch staatliche Subventionen gestützt werden. Microsoft-Präsident Brad Smith betonte demnach, dass die schnelle Verbreitung der Technologie des Start-ups DeepSeek in Regionen wie Afrika ein deutliches Zeichen wachsender globaler Konkurrenz sei.

Microsoft-Aktie: DeepSeek gewinnt Marktanteile z.B. in Afrika

Smith verwies laut FT darauf, dass China inzwischen über konkurrenzfähige Open-Source-Modelle verfüge, die es lokalen Firmen ermögliche, US‑Anbieter preislich zu unterbieten. Eine interne Microsoft-Analyse, auf die sich die FT beruft, zeigt: Das R1-Sprachmodell von DeepSeek habe 2025 die KI‑Einführung im globalen Süden beschleunigt – vor allem wegen niedriger Kosten und einfacher Nutzung.

Die Studie schätzt DeepSeeks Marktanteil auf 18 Prozent in Äthiopien und 17 Prozent in Simbabwe. In Ländern, in denen US‑Technologie eingeschränkt ist, sollen die Anteile sogar noch höher liegen. Smith warnte zudem, dass ohne Investitionen in Rechenzentren, Energieversorgung und Fachkräfte die digitale Kluft zwischen reichen und armen Regionen weiter wachsen könnte.

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