Microsoft und der Stahlkonzern ArcelorMittal haben ihre Zusammenarbeit deutlich ausgeweitet. Im Rahmen der Strategie „Cloud First, Data Centric“ setzt ArcelorMittal künftig noch stärker auf Microsoft Azure als zentrale Cloud-Plattform.
Zusätzlich werden Technologien wie Microsoft Fabric, Microsoft Purview und Microsoft Foundry integriert, um Daten, Analysen und KI-Anwendungen unternehmensweit zusammenzuführen. Ziel ist es, die digitale Infrastruktur zu modernisieren, Cybersicherheit zu stärken und den Einsatz künstlicher Intelligenz in den weltweiten Geschäftsprozessen zu beschleunigen.
Microsoft-Aktie: KI erreicht die klassische Industrie
Die erweiterte Partnerschaft zeigt, dass sich Microsofts KI-Strategie längst nicht mehr auf Technologieunternehmen beschränkt. Mit ArcelorMittal digitalisiert nun auch einer der weltweit größten Stahlhersteller seine Kernprozesse auf Basis von Azure. Künftig sollen Daten aus Produktion, Logistik und Unternehmenssteuerung auf einer gemeinsamen Plattform zusammengeführt werden.
Dadurch können KI-Anwendungen schneller entwickelt, Geschäftsprozesse automatisiert und Entscheidungen auf Basis aktueller Daten getroffen werden. Gleichzeitig sollen veraltete IT-Systeme schrittweise ersetzt und die Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe verbessert werden.
Microsoft-Aktie: Umfassendes Daten-Ökosystem
Dabei verkauft der Konzern nicht nur Cloud-Kapazitäten, sondern bietet mit Fabric, Purview und Foundry eine komplette Plattform für Datenmanagement, Governance und die Entwicklung von KI-Anwendungen an. Dadurch entstehen langfristige Kundenbeziehungen, da Unternehmen ihre Daten, Anwendungen und Geschäftsprozesse immer stärker innerhalb des Microsoft-Ökosystems bündeln.
Je mehr Großunternehmen ihre zentralen IT-Systeme auf Azure verlagern und zusätzliche Microsoft-Dienste integrieren, desto größer werden die wiederkehrenden Cloud-Umsätze und die langfristigen Wachstumsmöglichkeiten des Techgiganten.
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