Der Druck der EU auf große US-Techkonzerne wie Microsoft könnte schon bald zunehmen: Laut Reuters plant Brüssel neue Regeln, die den Zugang von Amazon, Microsoft und Google (Alphabet) zu besonders sensiblen staatlichen Cloud‑Ausschreibungen einschränken könnten.
Microsoft-Aktie: EU will mehr Tech-Souveränität
Die Vorgaben sind Teil des neuen Cloud‑ und KI‑Entwicklungsgesetzes, das die EU‑Kommission vorstellen will, um die Abhängigkeit von US‑Technologie zu reduzieren und europäische Anbieter zu stärken.
Auslöser sind Sorgen über die Dominanz der US‑Konzerne und Gesetze wie den US Cloud Act, der amerikanische Anbieter verpflichtet, Behörden Zugriff auf Daten zu geben, auch wenn diese in Europa gespeichert sind.
Der Entwurf sieht vor, dass bei Ausschreibungen in Bereichen wie Banken, Energie und Gesundheitswesen strengere Souveränitätskriterien gelten sollen. Dazu gehören verpflichtende nichtpreisliche Kriterien, etwa dass Software und Hardware in der EU entwickelt wurden.
Die Regeln müssen noch von den EU‑Staaten und dem Parlament bestätigt werden und könnten politischen Widerstand aus Washington auslösen.
Microsoft-Aktie: Wird Big Tech ausgebootet?
Die EU will also sicherstellen, dass besonders sensible Daten nicht von US‑Konzernen kontrolliert werden, sondern stärker in europäischen Händen bleiben. Das könnte den Markt für Cloud‑Dienste in Europa neu sortieren.
Für Amazon, Microsoft und Alphabet wäre das negativ, weil sie bei lukrativen staatlichen Projekten in Europa weniger Chancen hätten. Profiteure wären hingegen europäische Anbieter wie die Deutsche Telekom oder Ionos.
Microsoft-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Microsoft-Analyse vom 02. Juni liefert die Antwort:
Die neusten Microsoft-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Microsoft-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 02. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
