Big Tech wird an die kurze Leine genommen: Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters erhält die US-Regierung künftig Zugriff auf neue KI‑Modelle von Google, Microsoft und Elon Musks xAI, um sie vor Veröffentlichung auf Sicherheitsrisiken zu testen.
Microsoft-Aktie: Angst vor Kontrollverlust bei KI
Hintergrund ist die wachsende Sorge, dass immer leistungsfähigere Modelle unvorhersehbare Fähigkeiten entwickeln könnten, die die nationale Sicherheit gefährden. Das zuständige Prüfzentrum, das Center for AI Standards and Innovation (CAISI), hat bereits rund 40 Sicherheitsreviews an teils unveröffentlichten Modellen durchgeführt und wird nun auch die neuen Systeme der drei Tech‑Unternehmen bewerten.
Der Schritt markiert einen Bruch mit der früheren Praxis, Modelle erst nach dem Launch zu prüfen. Auslöser ist vor allem Anthropics neues Modell „Mythos“, das in Washington für Unruhe sorgt, weil es laut Berichten weit fortgeschrittene Cyberfähigkeiten besitzt und theoretisch Hackerangriffe beschleunigen könnte.
Entwickler liefern CAISI für die Tests sogar Versionen ohne Sicherheitsbarrieren, damit Behörden erkennen können, wozu ein Modell im Extremfall fähig ist. Dabei geht es um Szenarien wie Cyberattacken, militärische Fehlanwendungen oder unkontrollierte autonome Entscheidungen.
Microsoft: OpenAI und Anthropic schon länger an Bord
Microsoft bestätigt laut Reuters, dass man gemeinsam mit Regierungsforschern an Methoden arbeitet, um „unerwartete Verhaltensweisen“ systematisch aufzuspüren. Die beiden KI-Unternehmen OpenAI und Anthropic arbeiten bereits länger mit dem CAISI zusammen, das dem US-Handelsministerium unterstellt ist.
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