99 Dollar pro Nutzer und Monat — zu diesem Preis bringt Microsoft sein bisher umfassendstes Unternehmenspaket auf den Markt. Die neue Microsoft 365 E7 Frontier Suite fasst die bisherigen Komponenten E5, Copilot und den neuen Agent 365 in einem einzigen Produkt zusammen und richtet sich an Großunternehmen, die KI-Agenten im Betrieb skalieren wollen.
Autonome Agenten als Kern des Angebots
Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Microsoft positioniert die Suite als Antwort auf den wachsenden Bedarf nach automatisierten Workflows — und liefert gleich die Sicherheitsinfrastruktur mit. Entra Suite, Defender, Intune und Purview sollen sowohl menschliche Mitarbeiter als auch KI-Agenten absichern. Das Paket startete offiziell am 1. Mai 2026.
Parallel dazu führt Microsoft für sein Copilot-Angebot im Cloud-Solution-Provider-Programm eine Drei-Jahres-Kaufoption ein. Bisher gab es diese Laufzeit nur für die E3- und E5-Lizenzen. Der Schritt soll Partnern ermöglichen, langfristige KI-Transformationsprojekte bei Kunden besser zu strukturieren.
Copilot lernt Kalender und Kontext verstehen
Auf Produktebene fällt besonders der neue Copilot Calendar Agent auf. Er erlaubt es Nutzern, Kalenderregeln per Spracheingabe zu definieren — etwa Einzelgespräche mit direkten Berichten automatisch annehmen oder kurzfristige Einladungen ablehnen. In Outlook fasst Copilot lange E-Mail-Verläufe zusammen und schlägt kontextbasierte Antworten vor.
SharePoint erhält eine überarbeitete Oberfläche mit KI-gestützter Seitenerstellung. Neu ist ein Chart-Webpart, das interaktive Diagramme auf Basis einfacher Texteingaben generiert.
Azure und Identitätsmanagement im Aufwind
Auch auf Infrastrukturebene tut sich einiges. Neue virtuelle Maschinen der D- und E-v7-Reihe, angetrieben von Intels Xeon-6-Prozessoren der Granite-Rapids-Generation, sollen rund 20 Prozent mehr Rechenleistung gegenüber der Vorgängergeneration liefern. Azure Premium SSD v2 steht nun in allen drei Verfügbarkeitszonen in Japan West bereit.
Im Bereich Identitätsmanagement treibt Microsoft die Migration von Entra Connect Sync auf Cloud Sync voran und setzt verstärkt auf Passkeys als Authentifizierungsmethode. Ziel ist eine geringere Angriffsfläche für Cloud-Umgebungen.
Die Aktie notiert aktuell rund 23 Prozent unter ihrem Jahreshoch vom Sommer 2025, hat sich seit dem Märztief aber bereits deutlich erholt. Der RSI von knapp 59 signalisiert dabei weder überkaufte noch überverkaufte Verhältnisse — der Markt bewertet die Produktoffensive bislang nüchtern.
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